In World of Warcraft: Midnight ist die Leere euer neuer, alter Feind. Doch was genau ist die Leere eigentlich und was macht sie zur größten Bedrohung für ganz Azeroth?
Die Leere ist in World of Warcraft kein neuer Feind. Schon in den verfallenen Korridoren von Ahn’Qiraj oder in den Hallen von Ulduar war die Essenz dieser uralten Bedrohung deutlich spürbar.
Doch die “Alten Götter” wie C’thun waren nur ein Vorgeschmack auf die wahre Macht der Leere. In World of Warcraft: Midnight geht dieser Konflikt in die wirklich heiße Phase.
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Doch was genau ist die Leere eigentlich und was macht sie so schrecklich? Und wo genau waren bisher schon Hinweise auf diese Bedrohung in der Story von WoW versteckt?
Hier erfahrt ihr viele Geheimnisse zu einer Macht, die so entsetzlich und gewaltig ist, dass sie selbst die Titanen in Angst und Schrecken versetzt.
Von C’Thun bis N’Zoth: Die Spur der Leere durch die Geschichte von WoW
“Was ist an der Leere denn so schlimm? Wir haben doch schon diverse alte Götter verdroschen, was soll da denn noch kommen?” Das Problem ist, dass die bisherigen Siege kaum etwas bedeuten, wenn man die wahre Macht der Leere bedenkt.
Denn selbst Götter wie C’thun und Yogg-Saron waren lediglich kleine Vorauskommandos von etwas viel Schlimmerem!
Autoplay
Was ist überhaupt die Leere?
Die Leere ist nicht nur der nächste fiese Boss, sondern eine der zwei fundamentalen Urkräfte des Universums selbst. Sie ist das kosmische Gegenteil des Lichts, welches erschafft und erhält. Die Leere wiederum wird von einem unstillbaren Hunger getrieben und will alles verschlingen.
Die Leere ist eine Urkraft und verschlingt und verformt alles, was sie berührt.
Doch ganz so einfach ist es am Ende auch nicht, denn die Leere wiederum ist nicht nur eine undefinierbare Macht, sondern verfügt paradoxerweise ebenfalls über so etwas wie Struktur und Plan.
Wusstet ihr eigentlich…? Dass die Brennende Legion nur existiert, weil Sargeras solche Angst vor der Veränderung durch die Leere hatte, dass er lieber das gesamte Universum auslöschen wollte, als es der Finsternis zu überlassen? Wenn der mächtigste Titan der Schöpfung lieber alles opfern würde, als der Leere auch nur eine Chance zu geben, dann wisst ihr, womit ihr es in Midnight zu tun bekommt.
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Die Leerenfürsten: Die unmöglichen Architekten des Nichts
Tatsächlich werden die Machenschaften der Leere von langer Hand geplant. Hinter allem stecken die mysteriösen Leerenfürsten. Doch wer sind diese Wesen? Stellt euch Entitäten vor, die so gewaltig, so unbegreiflich und so bösartig sind, dass sie in unserer physischen Realität gar nicht existieren können: zumindest noch nicht!
Die gewaltigen Leerenfürsten sind die Masterminds hinter dem großen Plan der Leere.
Es handelt sich also nicht um comichafte Schurken, die irgendwo im Kosmos hocken und sich hämisch glucksend die astralen Schnurrbärte zwirbeln. Vielmehr gilt das Folgende für die Leerenfürsten:
Jenseits unserer Vorstellungskraft: Die Leerenfürsten bestehen aus reinster Schattenenergie. Unsere Welt ist für sie viel zu “echt“. Um hierher zu gelangen, brauchen sie unvorstellbare Mengen an Energie.
Der Masterplan: Da sie selbst nicht einfach in die “echte” Welt spazieren können, haben sie die alten Götter (wie C’Thun und N’Zoth) erschaffen und wie dunkle Sporen ins Universum geworfen. Das Ziel: Einen schlafenden Titanen zu finden und ihn zu verderben.
Der Hunger, der niemals endet: Anders als beispielsweise andere kolossale Bedrohungen wie Sargeras, der eine (zugegeben sehr radikale) Vision von Ordnung hatte, kennen die Leerenfürsten nur einen Antrieb: Hunger. Sie wollen jede Existenz, jedes Licht und jede Hoffnung in das ewige Nichts ziehen.
In Midnight wird ihr Einfluss immer deutlicher, denn wir nähern uns dem Endgame. Mit ihrer Vorbotin Xal’Atath schicken die Leerenfürsten ihre mächtigste Dienerin, um den Sonnenbrunnen als Ankerpunkt für die Ankunft der Leere zu nutzen.
Doch dieser Großangriff ist das Ergebnis langer Vorbereitung, denn die Leere war schon seit den Zeiten von Classic am Werk, Azeroth zu verderben!
Die Alten Götter: Nur die Spitze des Eisbergs
Bestimmt dachten viele von euch damals in den Ruinen von Ahn’Qiraj, dass C’Thun das ultimative Übel war. Doch selbst uralte Gottwesen mit sehr gruseligen Namen waren in Wahrheit lediglich so etwas wie „biologische Waffen“, welche die Leerenfürsten wie schauriges Saatgut in den Kosmos geschleudert haben.
Der abscheuliche kosmische Schrecken C’Thun war nur der allererste Bote einer viel schlimmeren Bedrohung!
Ihr Ziel: Eine schlafende Titanenseele (wie eben die Welt Azeroth) zu finden und zu korrumpieren. Ihr habt also lediglich so etwas wie kosmische Parasiten bekämpft, nicht deren Quelle.
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Der Wahnsinn von Nordend und das Flüstern der Schatten
Erst später, in Wrath of the Lich King, wurde die wahre Gefahr der Leere offenbart: den schleichenden Verlust des Verstandes. Der alte Gott Yogg-Saron zeigte, dass die Leere die Realität selbst verzerren kann.
Mit Yogg-Saron kam ein noch widerwärtigeres Leerenscheusal ins Spiel.
Fast gelang ihm das auch, indem er beinahe die gesamte Welt umgestaltete. Doch selbst als er in Ulduar bezwungen wurde, war das nur ein überschaubarer Sieg. Die Leere selbst hatte noch genug Alternativen.
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Das Erwachen des Imperiums: Ny’alotha
Viel später, in Battle for Azeroth, gab es dann einen wirklichen Vorgeschmack auf all das, was euch in Midnight bald erwartet. N’Zoth, ein weiterer alter Gott, hatte die Barriere zwischen den Dimensionen zerrissen und kosmisches Grauen entfesselt.
Mit N’Zoth erreichte die Machenschaft der Leere zeitweise ihren Höhepunkt.
Dort konntet ihr erstmals erleben, wie eine Welt aussieht, die vollständig der Leere anheimfällt: Ny’alotha, ein Ort aus manifestiertem Wahn, in dem selbst Konstanten wie Geometrie keine Bedeutung haben und man unweigerlich den Verstand verliert.
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The War Within: Der Griff nach dem Herzen der Welt
Wer dachte, das kosmische Grauen von N’Zoth wäre der Höhepunkt der Leeren-Machenschaften, wurde in trügerischer Sicherheit gewogen. Denn tatsächlich standdieses Thema in den folgenden Erweiterungen Shadowlands und Dragonflight nicht im Vordergrund und es gab keine “neuen” alten Götter, die man bekämpfen musste.
Spitze Ohren statt Tentakel. Xal’atath setzt auf Infiltration und Ränke.
Doch in The War Within ging es weiter mit der Leere, doch dieses Mal änderte sich der Plan. Statt plumper Invasionsbemühungen setzt die Vorbotin Xal’atath auf subtile Infiltration.
Xal’atath, die Vorbotin: Diese mysteriöse Entität (die viele von euch noch als mysteriöse Artefaktwaffe aus Legion kennen) ist das wortwörtliche Gesicht der Leere in der aktuellen Saga. Sie rekrutierte unter anderem die Neruber von Azj-Kahet als ihre loyalen Streitkräfte
Der Schlag gegen die Weltenseele: Die Leere konnte so tiefer in Azeroth eindringen als je zuvor. Während ihr euch durch die unterirdischen Zonen von Khaz Algar gekämpft habt, wurde der große Masterplan erst offenbar: Die Leere will direkt ins Herz der Welt!
Dimensius und K’aresh: Obendrein kam es am Ende von The War Within zu einem neuen Konflikt. Auf der zerschmetterten Welt K’aresh kam es zur Konfrontation mit einem der Leerenfürsten selbst: Dimensius, dem Allesverschlingenden. Dieser Leerenfürst war der bisher einzige, der wirklich eine Weltenseele verschlingen konnte. Und dennoch wurde er in einem spektakulären Raid bezwungen.
Wie geht es jetzt weiter? Der “Sieg” am Ende von The War Within war am Ende offenbar nur Teil des großen Masterplans der Leere, denn Xal’atath konnte die Macht von Dimensius nach dessen Fall absorbieren und bereitet nun den Sturm auf den Sonnenbrunnen in Quel’Thalas vor.
Und diese epische Schlacht zwischen Licht und Leere ist “nur” der zweite Teil einer Trilogie, die noch viele Überraschungen bereithält. Freut euch also auf den 3. März 2026, wenn WoW Midnight startet und ihr das wahre Ausmaß der Bedrohung erlebt!
Der Beitrag WoW Midnight im Story-Deep-Dive: Gegen die Leere kann selbst die Brennende Legion einpacken – aber warum eigentlich? erschien zuerst auf Mein-MMO.
