In der kommenden Erweiterung von World of Warcraft braucht ihr mehr Gold. Denn das braucht man für Item-Aufwertungen.
Seit Dragonflight gibt es in World of Warcraft ein neues Beute- und Ausrüstung-System. Gegenstände gehören zu verschiedenen „Pfaden“, wie „Abenteurer“ oder „Held“ und können dann mehrfach aufgewertet werden. Bisher brauchte man dafür 2 verschiedene Währungen, nämlich Wappen und spezielle Steine. Die Steine entfallen – aber dafür müsst ihr künftig Gold zahlen.
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Was ändert sich am Aufwertungs-System? Auch in Midnight wird es wieder Wappen geben, aber die speziellen Steine (Tapferkeitssteine oder Flugsteine) entfallen. Diese waren der Community ohnehin ein Dorn im Auge, denn eigentlich gab es nur zwei Zustände:
Entweder man ist permanent am Cap von 2.000 Tapferkeitssteinen.
Oder man hat nie genug Tapferkeitssteine, um etwas aufwerten zu können.
Das liegt daran, dass man je nach Spielstil unterschiedliche Mengen davon bekam. Gerade Fans von „Mythisch+“ bekamen in der Regel eher zu wenig als zu viel davon.
Wie von Blizzard zuvor angekündigt, verschwinden die Tapferkeitssteine (oder jede andere Version von Steinen) aus dem System zur Item-Aufwertung. An diese Stelle tritt, nach aktuellem Stand, dann Gold.
Kleine Goldkosten oder neue Hürde?
Wie teuer wird das künftig? Nach aktuellem Stand scheinen die Preise deutlich verschmerzbar zu sein. Die Kosten für eine einzelne Aufwertung liegen zwischen 10 und 50 Gold, je nach Pfad, auf dem sich das Item befindet:
PfadGoldkosten pro AufwertungAbenteurer10 GoldVeteran20 GoldChampion30 GoldHeld40 GoldMythos50 Gold
Wenn ihr ein Abenteurer-Item von Abenteurer (1/6) auf Abenteurer (6/6) aufwerten wollt, kostet euch das also 50 Gold.
Wollt ihr ein Mythos-Item von Mythos (1/6) auf Mythos (6/6) aufwerten, liegen die Kosten bei 250 Gold.
Falls ihr ein komplettes Set an Gegenständen, also sämtliche Ausrüstung, die euer Charakter trägt, von Mythos (1/6) auf Mythos (6/6) aufwertet, liegt der Preis demnach bei 4.000 Gold (oder 3.750 Gold, falls ihr eine Zweihandwaffe tragt).
Dazu kommen natürlich noch die entsprechenden Wappen, die ihr auch weiterhin benötigt.
Beachtet bei alledem, dass es sich gerade noch um Informationen aus der Beta von Midnight handelt. Zum einen wäre es möglich, dass es sich hierbei nur um einen Test handelt, auf der anderen Seite aber auch, dass die Werte bisher lediglich Platzhalter sind und die noch steigen könnten.
Was will Blizzard damit erreichen? Gold hat in den letzten Jahren in World of Warcraft immer mehr an Bedeutung verloren. Früher brauchte man Gold für nahezu alles im Spiel, inzwischen ist das in vielen Fällen durch unterschiedliche Währungen ersetzt worden. Mit solchen Anpassungen und auch Neuerungen wie dem Housing-System bekommt Gold wieder mehr Relevanz im Spiel und hat vielfältigere Verwendungsmöglichkeiten.
Cortyn meint: Auch wenn es in einigen Foren oder den Kommentaren, etwa auf wowhead, einen großen Aufschrei gibt, kann ich den nicht nachvollziehen. Die Kosten sind in der aktuellen Variante äußerst gering. Allein eine Weekly-Quest mit Belohnungskiste gibt heutzutage rund 1.600 Goldmünzen, einzelne Welt-Quests geben oft zwischen 700 und 900 Gold. Die Kosten für die Item-Aufwertungen sind also quasi nicht existent und fast schon ein symbolischer Betrag.
Dadurch wird kein Charakter in World of Warcraft arm, denn er muss maximal ein Dutzend Weltquests im Verlauf der ganzen Erweiterungen erledigen. Besser als Tapferkeitssteine ist das System allemal. Ob es das Gold wirklich als Kosten gebraucht hätte, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt …
Was haltet ihr davon, dass Gold künftig für Aufwertungen genutzt werden soll? Ist das eine gute Idee, um Gold wieder etwas mehr Relevanz zu verleihen? Oder wird das Spielen damit nur noch immer teurer, sodass man vielleicht für Item-Aufwertungen zur WoW-Marke greifen muss?
Echtes Geld könnt ihr hingegen in einem neuen Shop ausgeben – denn das Housing in WoW hat jetzt einen Echtgeld-Shop.
Der Beitrag In WoW Midnight braucht ihr Gold, wenn ihr die besten Items haben wollt erschien zuerst auf Mein-MMO.
