In Pokopia sehen einige der Pokémon anders aus, als wir es aus der Hauptreihe gewohnt sind. Vor allem das Pikachu, das wie ein Geist aussieht, fällt dabei direkt ins Auge. Doch was steckt eigentlich hinter dem Taschenmonster?
Was für neue Pokémon gibt es? In einem Interview mit Famitsu reden mehrere verantwortliche Entwickler von Pokopia über die besonderen Designs. Dank der Postapokalypse ist Relaxo mit Moos überdeckt und Tangoloss entwickelte eine eigene Intelligenz.
Hinzu kommt Farbeagle, das seine künstlerische Ader vollkommen auslebt und voller Malfarbe ist. Selbst Pikachu, das seit 30 Jahren nur etwas an Gewicht verloren hat, sieht anders aus. Es wirkt wie ein Geist in der Postapokalypse. Vermutlich gibt es noch weitere Pokémon, denen wir in der Story begegnen und die ein etwas anderes Design haben.
Anders als bei bestimmten Regions-Formen, wie wir sie beispielsweise aus Pokémon Sonne & Mond kennen, haben diese Taschenmonster ihr Aussehen aus einem anderen Grund geändert.
Autoplay
Pokémon verändern sich durch Einsamkeit
Warum sehen sie so aus? Wie die Entwickler verraten, haben sie bei Pokopia nicht daran gedacht, wie sie die Stärke eines Pokémon durch das Design ausdrücken können. Vielmehr haben sie sich die Frage gestellt, was mit den Taschenmonstern wohl passieren würde, wenn sie in einer Welt ohne Menschen ein gemächliches Leben führen würden.
Die Entwickler nennen dabei zwei Beispiele:
Tangoloss habe so lange alleine nachgedacht, dass er dem Professor ähnlicher wurde.
Pikachus Farben seien verblasst und er sei nur so unglücklich und zerbrechlich, weil er all seine Energie verbraucht habe.
Ob die verbrauchte Energie direkt für den Tod von Pikachu spricht und er ein Geist ist, wurde nicht direkt beantwortet. Dafür schwärmten die Entwickler für das Design der gelben Maus, auch Kanako Murata, Produzentin von Pokopia:
Wir waren total begeistert, wie Pikachu, das seit 30 Jahren eine der bekanntesten Pokémon-Figuren ist, uns immer noch mit seinem Charme verzaubert. Wir hatten keine Ahnung, dass er noch so viel Niedlichkeit in sich birgt. Das macht uns bewusst, dass es in der Pokémon-Welt noch so viel mehr zu entdecken gibt.
Obwohl Pikachu niedlich aussieht, finden wir allerdings, dass der Grund etwas traurig ist. Ohne Menschenkontakt verliert Pikachu all seine Energie und ist nur noch eine gebrochene Version von sich selbst. Wir hoffen, dass wir ihm im Spiel seine Lebensfreude zurückgeben können!
Pokopia hat sich bei der Karte an früheren Editionen orientiert. Es gibt Habitate, in denen sich die Taschenmonster ansiedeln können. Doch MeinMMO-Redakteurin Jasmin wünscht sich ein ganz anderes Feature aus den 3. Generation und hofft, dass es gut umgesetzt wird: Pokémon Pokopia muss ein Feature aus Rubin und Saphir unbedingt umsetzen, um richtig gut zu werden
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