Verrückter Wissenschaftler aus Fallout implantiert Chips in die Köpfe von Supermutanten, verwandelt sie so in verstrahlte Bomben

Die Spiele und auch die Serie zeigen es: In der Postapokalypse aus Fallout laufen so einige seltsame Charaktere umher. Einer von ihnen hat seine Leidenschaft als Wissenschaftler aber etwas zu weit getrieben und Chips in die Köpfe seiner „Patienten“ implantiert.

Um wen geht es? Wer durch Fallout 3 läuft, stolpert irgendwann über die Red-Racer-Fabrik und trifft dort den sogenannten „Chirurgen“. Seinen oder ihren (das Geschlecht variiert) wahren Namen erfahren wir leider nicht. Schon bei der ersten Begegnung verhält sich der Charakter feindselig gegenüber der eigenen Spielfigur.

Einzige Ausnahme: Wenn ihr die Ghul-Maske tragt, die ihr durch die Quest „Tenpenny Tower“ erhaltet, greift euch der Chirurg nicht an. Das gilt übrigens auch für alle Wilden Ghule im Spiel, die euch dank der Maske nicht als gesunden Menschen erkennen.

Dass auch der Chirurg auf die Maskerade reinfällt, obwohl er eigentlich ein gewöhnlicher Mensch ist, liegt wohl an seiner Leidenschaft. Er beschäftigt sich nämlich intensiv mit Ghulen und auch Supermutanten. Seine Beweggründe sind jedoch keineswegs positiv.

Der Chirurg würde auch gut in die Amazon-Serie zu Fallout passen – hier seht ihr den Trailer zur 2. Staffel:

Gedankenkontrolle in der Postapokalypse

Was hat der Chirurg vor? Der Charakter hat sich in sein Versteck zurückgezogen, um dort mit den Gehirnen von Ghulen und Supermutanten herumzuexperimentieren. Konkret pflanzt er ihnen Chips ein.

Damit möchte der Chirurg die neuronalen Verbindungen dieser Kreaturen einerseits verstehen, andererseits sie kontrollieren. Die wertvollen Informationen, die er durch seine Forschung erhält, kann er an Interessierte im Ödland weiterverkaufen.

Um sicherzustellen, dass kein Ghul oder Supermutant aus der Reihe tanzt, baute der Chirurg einen Sprengsatz in den Chip ein. Dieser lässt sich nach Belieben aktivieren. Sollte ein Proband also nicht mitspielen, kann er per Tastendruck ausgeschaltet werden.

Im Spiel fällt das auch deshalb auf, da der Kopf besiegter Gegner nach ihrem Tod explodieren. Zuvor hört man ein Klicken, das auch bei Landminen im Spiel ertönt.

Einige der frühen Chips wiesen eine Fehlfunktion auf. Sie erhitzten zu schnell und explodierten wahllos. Da deswegen einige Versuchsobjekte verlorengingen, überarbeitete der Chirurg die Implantate. Insbesondere die Supermutanten waren wertvolle Probanden, bei denen ein solcher Unfall nicht passieren sollte.

Ein leuchtender Ghul namens Stefan stand seinem „Herren“ übrigens besonders nahe. Er fungierte als eine Art Leibwächter und beschützte den Chirurgen vor feindseligen Kräften – oder Probanden, bei denen die „Behandlung“ nicht funktionierte.

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Steckt noch mehr dahinter? Ab hier begeben wir uns in das Reich der Theorien. Der YouTube-Kanal Synonymous hat in einem Video über den Chirurgen gesprochen und dabei einen wichtigen Punkt erwähnt.

Im Gebäude, in dem sich der Chirurg befindet, hört man eine unheimlich klingende Stimme. Genau dieselbe erklingt auch im Dunwich-Gebäude. Dort gibt es einen Altar, der für eine mysteriöse Macht namens Ug-Qualtoth errichtet wurde.

Wer angesichts des Namens an die göttlichen Kreaturen von H.P. Lovecraft denkt, liegt nicht falsch. Und ähnlich wie jene, könnte auch Ug-Qualtoth die Menschen langsam wahnsinnig machen. Laut dem YouTuber könnte es sich um den Gott Ödlands oder der Strahlung handeln.

Supermutanten und Ghule würden sich seinem Einfluss entziehen, da sie dank der Mutation immun gegen Strahlung geworden sind. Dank des Chips würden sie jedoch unter die Kontrolle des Chirurgen gebracht werden – der wiederum von Ug-Qualtoth gesteuert wird.

Wenn man so verhindert, dass Supermutanten zu viele Menschen einfach töten, können aus diesen Menschen neue Ghule geschaffen werden. Theoretisch kann so eine ganze Armee aus diesen Kreaturen geschaffen werden.

Funfact: Ist der Wissenschafts-Wert eurer Spielfigur hoch genug, könnt ihr in der Red-Racer-Fabrik am Computerterminal die Detonation aller Chips initiieren. So löst ihr das Gegner-Problem in einem Mal, nur der leuchtende Ghul Stefan überlebt das Ganze. Einen weiteren, spannenden Fakt zu Fallout 3 findet ihr auf MeinMMO: Ein Fallout hätte fast eine komplette U-Bahn erhalten, aber die Entwickler fanden das zu realistisch

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