Mario Tennis Fever legt ernüchternden Start in Japan hin

Mario Tennis Fever, der erste Nintendo Switch 2-Exklusivtitel von Nintendo in diesem Jahr, hat in Japan einen schwachen Start hingelegt. Das geht aus den ersten Verkaufszahlen hervor, die vom japanischen Famitsu-Magazin publiziert wurden. So sollen in der vergangenen Woche – das heißt innerhalb der ersten vier Tage seit Veröffentlichung – schätzungsweise nur 39.522 physische Spielkopien über die Ladentheken gewandert sein.

Bevor man sich daran macht, diesen Verkaufsstart mit anderen Ablegern zu vergleichen, ist es wichtig festzuhalten, dass ein nicht zu verachtender Prozentteil von Käufen heutzutage digital ist. Global gesehen berichtet Nintendo in seinen Geschäftsberichten seit einiger Zeit einen 50:50-Split. In Japan, wo physische Medien von vielen immer noch bevorzugt werden, darf man den physischen Anteil als etwas höher einschätzen.

Doch auch wenn man die hier berichteten physischen Verkäufe mal 2 oder mal 1,5 nehmen würde, reichen diese bei Weitem nicht an die Verkaufstarts vieler anderer Ableger heran. Historische Daten der Game Data Library zeigen, dass das Nintendo 64-Original die Tabelle mit 213.422 Verkäufen in der ersten Woche anführt und der zuvor neueste Ableger Mario Tennis Aces lag zum Start noch bei 122.070 physischen Einheiten.

Beachtet man all diese Umstände, hat Mario Tennis Fever im Serienvergleich wohl nur den sechstbesten Start erreichen können. Ob das Spiel dies mit langanhaltenden Verkäufen über Zeit ausgleichen kann, wird sich erst noch zeigen müssen. Die gestiegenen Videospielpreise, die Zusammensetzung sowie Größe der Nintendo Switch 2-Nutzerbasis und mehr werden hierfür entscheidene Faktoren sein.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon beim Spiel zugeschlagen?

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