Der größte Loser in Game of Thrones löste mit einer Entscheidung 5 Rebellionen aus – Kostete die Targaryens fast die Krone

Die Welt von Game of Thrones ist voller Menschen, die ihre Macht und ihren Einfluss nicht so gut nutzen, wie sie sollten. Doch insbesondere ein König war so schlecht in seinem Job, dass er die Dynastie der Targaryens fast zerstörte.

Um welchen König geht es? Als ältester Sohn von König Viserys Targaryen war Aegon IV. der Eiserne Thron vorbestimmt. Er wurde im Jahr 135 nach der Eroberung von Aegon (AC) geboren. Schon mit 18 Jahren wurde er mit seiner Schwester Naerys verheiratet, die sich aber besser mit seinem Bruder Aemon (nicht dem aus Game of Thrones) verstand.

Im Jahr 172 AC starb Viserys unter seltsamen Umständen und Aegon IV. wurde der neue König. Seine Herrschaft war so einflussreich, dass er in die Geschichte einging – nicht aber als guter und smarter König, sondern als einer der schlechtesten in der Geschichte von Westeros.

Die Konsequenzen seiner Taten sind auch in A Knight of the Seven Kingdoms spürbar:

Ein von Gier zerfressener König

Wie war Aegon IV. als König? In jungen Jahren war er ein hübscher und fitter Prinz, doch seine Gier war ein großes Problem für ihn. Er ließ sich von ihr beherrschen, was für allerlei Probleme während seiner Herrschaft sorgte. Immerhin hat er auch den Titel der Unwerte, im Englischen the Unworthy.

Er war ein Paradebeispiel für Korruption und statt sich um die Belange des Landes zu kümmern, tat er alles für seine Begierden. Seine Berater wählte er etwa nicht nach Können aus, er belohnte die, die ihn amüsierten und beschenkten. Dabei belohnte er selbst andere Lords mit völlig absurden Geschenken, wie etwa einem Drachenei.

Sein wohl größtes Thema waren die Frauengeschichten. Dabei war ihm auch egal, wer es war, wenn er eine Frau begehrte, war sie sein nächstes Ziel. Dabei schwängerte er unzählige Frauen und zeugte so mit ihnen viele Bastarde, die später zu einem Problem wurden.

Auch wenn Aegon IV. für Außenstehende wohl die perfekte Gelegenheit für amüsante Geschichten war, war er als König durch seine Gier unglaublich gefährlich. Wenn man in seinen Gunsten stand, war er gütig. Wenn man aber etwas tat, was ihm nicht gefallen hat, schreckte er nicht vor der Todesstrafe zurück. So richtete er einen Ritter und eine seiner Mätressen auf brutale Art und Weise hin, nachdem er sie zusammen erwischt hatte. Das reichte ihm aber nicht. Auch den Vater der Frau tötete er.

Im Jahr 178 AC, nach der von ihm angeordneten Hinrichtung, wurde ein Attentat auf ihn versucht, das sein Bruder Aemon, der Drachenritter, aber verhinderte, obwohl sich beide hassten. Aemon starb und ein Jahr danach auch die Ehefrau von Aegon IV. bei der Geburt seines Kindes. Viel Trauer hat der König für die beiden wohl laut Berichten aber nicht empfunden.

Im Jahr 184 AC starb Aegon IV. an seinem ungesunden Lebensstil. Das viele und unbändige Essen hatte seinen Körper zerstört und er erlag einem qualvollen Tod. Doch kurz vor seinem Ableben hat er für die Targaryen-Dynastie nach ihm die wohl dämlichste seiner Entscheidungen getroffen.

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5 Rebellionen wegen einer Entscheidung

Was hat Aegon IV. am Totenbett entschieden? Kurz vor seinem Tod legitimierte Aegon IV. all seine Bastarde. Das klingt vorerst nach einer guten Tat, zumindest für diese Kinder, die als Verwandte des Königs offiziell anerkannt wurden. Doch das entfachte auch einen Anspruch auf den Eisernen Thron und damit eine anhaltende Rebellion.

Nach dem Tod seines Vaters krönte sich Daeron II., sein ältester Sohn, zum König. Anders als sein Vater setzte er aber auf Expertise und versuchte, ein guter Herrscher zu werden. Sein Halbbruder Daemon, der im Alter von 12 Jahren bereits von Aegon IV. legitimiert und zum Ritter geschlagen wurde, sah sich selbst als rechtmäßiger König. Er bekam auch das Schwert Schwarzfeuer, das von Aegon dem Eroberer getragen und an die Könige weitergegeben wurde, von seinem Vater geschenkt.

Daemon gründete das Haus Schwarzfeuer (Blackfyre). Mit diesem begann er im Jahr 196 AC die erste Schwarzfeuer-Rebellion, einen großen Krieg. Das Land unterteilte sich in Loyalisten, die dem König und den Targaryens dienten, und Rebellen, die sich dem Haus Schwarzfeuer anschlossen.

Bei der ersten Rebellion starben Daemon und zwei seiner Söhne, doch ein Teil der Familie überlebte und floh. Doch das war nur der Anfang. Es kam im Verlauf der Geschichte zu weiteren Rebellionen (Quelle: A Wiki of Ice and Fire):

Im Jahr 212 AC versuchte Daemons dritter Sohn, Daemon II., eine zweite Rebellion bei einem Turnier zu initiieren, doch dank Brynden Rivers wurde dies vereitelt.

Im Jahr 219 AC startete Aegor Rivers, der Halbbruder von Daemon I., einen weiteren Angriff. Er wollte, dass Haegon I., ein weiterer Sohn von Daemon, König wird. In diesem Krieg kämpften Maekar, Aegon V. und Aerion, die man jetzt aus A Knight of the Seven Kingdoms kennt. Haegon I. wurde aber getötet, doch der entflohene Aegor wählte Daemon III. Schwarzfeuer zum nächsten König, der auf den Thron gehört.

Im Jahr 236 AC ging es dann mit der vierten Rebellion weiter. Doch auch Daemon III. verlor und wurde von der Königswache getötet.

Ein letztes Mal versuchte es Maelys I. Schwarfeuer im Jahr 258 AC. Dort wurde in Essos der Bund der Neun gegründet. Diese Gruppe bestand aus Verbrechern und Piraten. Sie versprachen, neun Königreiche zu errichten. 2 Jahre später wollte Maelys Westeros angreifen, doch der damalige König Jaehaerys II. Targaryen schickte eine Armee, noch bevor sie das Land erreichen konnte. Ser Barristan Selmy (den man in Game of Thrones sehen kann) tötete Maelys und damit auch das letzte Mitglied von Haus Schwarzfeuer.

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Mit nur einer Entscheidung hat Aegon IV. also nach seinem Tod, die gesamte Targaryen-Dynastie bedroht. Es gab aber auch Bastarde von ihm, die sich auf die Seite der Krone stellten. Darunter war der berühmte Brynden Rivers: Ein wichtiger Targaryen lebte bereits in A Knight of the Seven Kingdoms, plagt 120 Jahre später einen wichtigen Charakter

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