Entwickler gibt 437.000 Euro im eigenen Spiel aus, obwohl er alles kostenlos bekommt

In viele Spiele kann heutzutage ordentlich Geld hineinfließen. Ein Entwickler hat in seinem eigenen Spiel stolze 437.000 Euro ausgegeben, dabei hätte er alles kostenlos bekommen. Aber warum hat er das gemacht?

Um welchen Entwickler geht es? Der japanische Entwickler Yoshiki Okamoto war früher Teil von Capcom und arbeitete an Spielen wie Street Fighter 2. Im Jahr 2013 hat er das Mobilegame Monster Strike veröffentlicht (capcom.fandom.com).

Was ist Monster Strike? In diesem Spiel wird ein Team aus Monstern erstellt und in einzelnen Runden mit einer Schleudermechanik verschossen. Die Monster prallen dabei an Gegnern oder Wänden ab und verursachen so Treffer. In Monster Strike können Orbs mit Echtgeld gekauft werden, um unter anderem neue Monster durch eine Gacha-Mechanik zu erhalten oder eine gescheiterte Quest fortzusetzen.

Laut Pocketgamer.biz hat Monster Strike in über 11 Jahren ungefähr 6,81 Milliarden Euro Umsatz erzielt.

Genau wie Monster Strike ist auch das neue Arknights: Endfield ein Spiel mit Gacha-Mechaniken, allerdings mit anderem Gameplay:

Der Entwickler hätte statt eines Vermögens auch 0 Euro ausgeben können

Warum hat der Entwickler so viel Geld bezahlt? In einem Interview mit der japanischen Seite Sponichi sprach Yoshiki Okamoto über seinen Werdegang und über Monster Strike. Dabei erwähnt der Entwickler, dass er 80 Millionen Yen für sein eigenes Spiel ausgegeben habe.

Das entspricht ungefähr 437.000 Euro. Aber das hat laut ihm einen triftigen Grund. Okamoto sagt Folgendes zu seiner merkwürdigen Ausgabe: „Man muss verstehen, welchen Eindruck Leute haben, die extrem viel Geld ausgeben. Ich mache das, um zu überprüfen, dass derjenige, der am meisten ausgibt, nicht unzufrieden wird.“

Warum hätte er die Ingame-Items auch kostenlos bekommen? Ein japanischer X-User fragte sich, weshalb er keine Adminrechte benutze, um die Items zu erhalten. Yoshiki Okamoto hat dafür eine einfache Antwort: „Ich weiß, dass es Administratorrechte gibt. Aber wenn ich sie benutzen würde, wäre es schwierig, die Gefühle der Nutzer nachzuvollziehen.“ (via gamesradar.com)

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Gacha-Games wie Monster Strike werden immer populärer. Zuletzt ist am 22. Januar 2026 das Spiel Arknights: Endfield erschienen, bei dem ebenfalls Gacha-Elemente enthalten sind. Dort gab es allerdings direkt zum Release einen Fehler, bei dem Spielern immer wieder Geld abgebucht wurde: Neues Action-RPG bucht unerlaubt Geld von Spielern ab – Jetzt äußern sich die Entwickler

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