Nutzer will SSD zerstören, zeigt eindrucksvoll, warum man seine Daten lieber vorher löschen sollte

Ein Nutzer möchte seine alte SSD zerstören, doch er bohrt das Loch an der falschen Stelle. In der Regel ist es sicherer, die SSD vorher zu öffnen oder die Daten direkt am PC sicher zu löschen.

Ein Nutzer berichtet auf Reddit, dass ein Mitarbeiter von ihm die Speichermedien der Firma mit wichtigen Daten zerstören wollte. Dazu gehören oft sensible Daten wie E-Mails, Fotos, Videos, Dokumente, gespeicherte Passwörter und Kontoinformationen, die man nicht auf den Müll werfen möchte. Im Zweifel findet nämlich ein Nutzer die alte SSD im Müll und die darauf gespeicherten Daten.

Um die Daten zu zerstören, durchbohrte der Mitarbeiter die alte SSD mit einem Bohrer, um sie auf diese Weise zu zerstören. Das Problem: Beim Bohren verfehlte er aber die Leiterplatte der SSD und beschädigte damit nur das Gehäuse der SSD. Die SSD und auch die Daten wurden dadurch nicht beschädigt.

Alte Speichermedien mehrfach durchbohren oder einfach vorher einmal öffnen

Bei Festplatten (HDDs) reicht es in der Regel, wenn man die Platte im Inneren mehrfach anbohrt. Auf diese Weise zerstört man den Datenspeicher und eine Datenwiederherstellung ist fast unmöglich.

Bei einer SSD muss man gezielt die Leiterplatte mit dem Speicher beschädigen. Haushaltsübliche SSDs, die ihr im Fachhandel oder auf Amazon kaufen könnt, stecken in der Regel in einem Plastikgehäuse, welches mit einer handvoll Schrauben gesichert ist. Oft reicht ein Schraubenzieher, sodass ihr an die Platine der SSD herankommt und diese anschließend zerstören könnt.

Anstatt physischer Zerstörung sollte man seine Daten in der Regel lieber direkt zerstören: Für HDDs empfiehlt sich ein mehrfaches Überschreiben mit Zufallsdaten oder spezielle Programme, die die Löschung vornehmen. Bei SSDs ist ein sogenanntes „Secure Erase“ der empfohlene Weg, um Daten unwiederbringlich zu löschen. Anschließend kann man die gelöschte SSD immer noch zerstören oder weiterverkaufen.

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