Mit einer neuen Technologie des MIT könnten einfache Motoren zukünftig nur noch 42 Cent kosten

3D-Druck hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Jetzt überrascht das MIT mit einem neuen Fertigungsverfahren, um sogar kleine elektrische Komponenten drucken zu können. Das könnte in Zukunft den Produktionsprozess vieler Geräte vereinfachen. 

Was hat die Universität entwickelt? In einer Forschungsarbeit des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und in einem Beitrag auf der MIT-Website präsentierte das Institut einen neuen 3D-Drucker. Dieser könne im Gegensatz zu herkömmlichen Varianten kleinere elektrische Geräte wie zum Beispiel lineare Motoren herstellen.

Das Besondere daran: Mit dem neuen Prozess kostet ein einfacher linearer Motor nur noch etwa 50 US-Cent, umgerechnet sind das 42 Euro-Cent. Obendrein sind die Motoren innerhalb weniger Stunden einsatzfähig.

Laut dem MIT-Wissenschaftler Luis Fernando ist das erst der Anfang. In Zukunft will das Institut Hardware in einem einzigen Schritt herstellen, um nicht mehr auf globale Lieferketten setzen zu müssen. 

Vier modifizierte Druckköpfe machen die Produktion erst möglich 

Wie funktioniert die Innovation? Das Gerät ist eine stark veränderte Form von herkömmlich verfügbaren Varianten, welche meist nur ein bis zwei Druckköpfe verwenden und wenige verschiedene Materialien gleichzeitig verarbeiten können. 

Die neue Plattform soll unterschiedliche Materialien wie magnetische oder elektrisch leitende Stoffe handhaben können. 

Dazu sollen vier Druckköpfe verwendet werden, welche die verschiedenen Stoffe verarbeiten können sollen. Diese sollen anschließend durch eine Düse auf einer Plattform schichtweise aufgebaut werden.

Außerdem soll das Gerät für mehr Variabilität während des Herstellungsprozesses zwischen den verschiedenen Düsen wechseln können. Wie ein 3D-Drucker hingegen benutzt werden kann, um lebensgroße Kopien von Menschen zu erstellen, testet ein YouTuber. 

In Zukunft könnten Motoren einfacher herzustellen werden 

Was bringt das überhaupt? Neben der Möglichkeit, auf globale Lieferketten zu verzichten, soll das Druckverfahren die Herstellungskosten und -zeiten immens senken. 

Solche Motoren werden unter anderem in der Produktion von Halbleitern in der Elektrotechnik, computergesteuerten Fertigungsmaschinen in der Industrie und bei der Herstellung von medizinischem Equipment genutzt (via itg-motor).  

Laut dem Beitrag auf der MIT-Website kostet ein einfacher linearer Motor dann nur noch etwa 50 Cent in der Fertigung und ist innerhalb weniger Stunden einsatzfähig. 

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Neben dem großen Kostenersparnis sei es nun möglich, an einem Standort Motoren und andere kleine elektrische Geräte zu fertigen. Das soll zum Beispiel wochenlanges Warten auf Ersatzteile verhindern. 
Außerdem sollen Teile individuell angepasst und beliebig oft nachgedruckt werden können. Aber nicht nur für die Produktion von Kleinteilen können die Geräte genutzt werden. Ein anderer Nutzer zeigt, wie er sich mithilfe von KI und einem 3D-Drucker die Hausaufgaben machen lässt: Nutzer findet geniale Lösung für faule Schreiber – Lässt KI mit 3D-Drucker „seine“ Handschrift fälschen

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