Während im Ödland von Fallout alles verrottet, führt eine elitäre Fraktion im Untergrund ein Leben im Luxus

Im Ödland von Fallout gibt es eine ganze Reihe an unterschiedlichen Fraktionen, wie unter anderem in der Amazon-Serie zu sehen ist. Eine Organisation, die aus dem Verborgenen heraus agiert, sorgt immer wieder für Paranoia – dabei geht es ihr in erster Linie um den wissenschaftlichen Fortschritt.

Um welche Fraktion geht es? Das Institut ist eine ganz besondere Organisation aus Fallout. Im Unterschied zu anderen Gruppierungen wie der Stählernen Bruderschaft, der Enklave oder der RNK ist sie im Ödland kaum präsent – zumindest nicht an der Oberfläche.

Denn die geheimnisvolle Gesellschaft des Instituts lebt im Untergrund. Ihre Basis befindet sich im Commonwealth, tief unter den Ruinen des „CIT“ – was für „Commonwealth Institute of Technology“ steht.

Das Wort „Technology“ ist ausschlaggebend für diese Fraktion. Nach dem Großen Krieg im Jahr 2077 begannen Professoren und Studenten, die im Untergrund Schutz gesucht hatten, sich dort häuslich einzurichten.

Im Jahr 2110 wurde das Institut dann offiziell gegründet. Die Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, die Wissenschaft und Technologie stetig weiterzuentwickeln. Das soll mithilfe einer überschaubaren, aber sehr intelligenten Gesellschaft passieren.

Im Unterschied zu den Menschen an der Oberfläche leben die Mitglieder des Instituts in einer sauberen, modernen und hochtechnologischen Umgebung – im materiellen Überfluss und Luxus. Eine strikte Planung und Abschottung dieser Gesellschaft haben dazu geführt, dass das Institut gleichermaßen fortschrittlich wie auch berüchtigt wurde.

Synthetische Menschen sorgen für Angst

Wie funktioniert das Institut? Anfangs gaben sich die Wissenschaftler noch einige Mühe, mit den Bewohnern an der Oberfläche zusammenzuarbeiten. Doch bald stellen sie fest, dass das gegenseitige Misstrauen einfach zu groß war.

Außerdem glaubte das Institut, dass „die da oben“ die massiven technologischen Fortschritte überhaupt nicht begreifen würden. Das führte dazu, dass sich die Gesellschaft isolierte und in ihre Basis im Untergrund zurückzog.

Geleitet wird das Institut von einem Direktor, dem vier Abteilungsleiter unterstehen. Sie kümmern sich um die Bereiche Biowissenschaft, Fortschrittliche Systeme, Robotik und Synth-Einbehaltung.

Besonders die Synths, also synthetische Menschen, gehören zu den großen Errungenschaften. Sie kamen selbst an der Oberfläche zu unrühmlicher Bekanntheit. Das Institut schickte die Synths der ersten und zweiten Generation öfters an die Oberfläche. Dort führten sie einerseits Experimente durch, andererseits wurden Synths in verfeindete Fraktionen eingeschleust.

Das führte häufig zu großer Paranoia im Ödland, weil Synths teils nicht sofort als solche erkennbar waren. Für das Institut selbst sind diese humanoiden Kreationen jedoch wie Sklaven und werden abschätzig behandelt.

Für die dritte Generation der Synths wollte das Institut dann mithilfe von FEV-Proben (Forced Evolutionary Virus) synthetisches Gewebe herstellen, um sie noch näher an den Menschen zu bringen. Dieses Virus hat an anderen Orten im Ödland bereits für obskure Mutationen gesorgt.

Erst als ein Baby namens Shaun aus Vault 111 entführt wurde, kam es zu einem wissenschaftlichen Durchbruch: Die DNA des Babys wurde dazu genutzt, eine neue Art von Synth herzustellen.

Hier lest ihr Spoiler zu Fallout 4

Aus diesem Grund wird Shaun als Vater dieser neuen Generation bezeichnet. Besonders spannend: Er ist der Sohn des Spielers in Fallout 4 und wird im Prolog gekidnappt.

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Skrupellose Wissenschaft

Wie ist das Verhältnis zu den anderen Fraktionen? Gelinde gesagt: angespannt. Dem Institut geht es in erster Linie um das Erreichen der eigenen Ziele. Dazu gehen sie über Leichen. Wer nicht zu ihnen gehört, dessen Leben ist nichts wert und kann im Dienste der Wissenschaft… genutzt werden.

In den Jahren um 2230 verübte das Institut ein Massaker unter Menschen an der Oberfläche, die sich für eine Regierung im Commonwealth einsetzten. Auch die Fraktion Railroad, die sich um flüchtige Synths kümmerte, geriet ins Visier des Instituts. Ihren Einsatz bezahlte die Railroad mit zahlreichen Toten in ihrem Hauptquartier.

Im Jahr 2229 kam es zu einer wilden Schießerei in einer Bar in Diamond City, bei der ein Synth namens Mr. Carter mehrere Menschen tötete. Erst nachdem er außer Gefecht gesetzt worden war, stellte man fest, dass es sich um einen künstlichen Menschen handelte.

Ein weiterer wichtiger Gegner ist die Stählerne Bruderschaft. Besonders zur Zeit von Fallout 4, also im Jahr 2287, ist ihr das Institut ein Dorn im Auge. Die Bruderschaft möchte die Technologie für sich haben, um sie zu bewahren und zu kontrollieren, dass sie niemand missbraucht.

In Fallout 4 kann man eine Reihe an Quests für das Institut erledigen, sich der Fraktion anschließen oder aber für ihre Zerstörung sorgen.

So ist das Institut eine geheimnisvolle Organisation, über die viele Bewohner des Ödlands gar nicht so viel wissen. Die elitäre und isolierte Gesellschaft kümmert sich in erster Linie um ihr eigenes Wohlergehen und schert sich wenig um Moral. Es bleibt die Frage, wie viel technologischer Fortschritt zählt, wenn das Leben eines Menschen nichts wert ist. Wie das Institut in unserem Ranking abschließt, erfahrt ihr auf MeinMMO: In Fallout streiten sich 7 Fraktionen um das Ödland – Aber welche ist die Stärkste?

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