Yuki Tabata ist der Schöpfer des Mangas Black Clover. Er hatte zu Beginn große Ambitionen, doch durch eine wichtige Entscheidung im Leben verlor er den Anschluss an One Piece und Naruto.
Was für Ambitionen hatte er? Direkt nach seinem Release hat sich der Manga Black Clover in die Top 20 der meistverkauften Mangas in Frankreich hochgearbeitet. Auch im Rest der Welt feierte er große Erfolge. Ein französischer Blog wollte deshalb im Jahr 2018 von ihm wissen, was für eine Geschichte die Leser erwarten können.
Auf die Frage, ob Black Clover über Jahre hinweg wie One Piece oder Naruto erzählt werden würde, antwortete der Mangaka Yuki Tabata Folgendes:
Ja, das wäre toll, und ich werde alles dafür tun, dass es klappt. Ich bereite mich mental schon mal darauf vor, lange keinen Urlaub zu haben!
Ursprünglich startete der Manga im Jahr 2015 im Weekly Shōnen Jump und erschien dort im wöchentlichen Rhythmus. Das ging auch 8 Jahre lang gut und der Manga konnte durch die wöchentliche Veröffentlichung zahlreiche Kapitel ansammeln.
Zum Vergleich:
Black Clover steht gerade bei 389 Kapiteln
Naruto ist mit 700 Kapiteln bereits abgeschlossen und hat noch einige Kapitel mit dem Nachfolger Boruto nachgereicht
One Piece ist bislang am fleißigsten und hat 1174 Kapitel, bei denen ein Ende aber auch schon so langsam in Sicht ist
Doch 2023 kam es zu einer wichtigen Entscheidung des Mangakas, die die Zukunft der Geschichte mitbestimmte.
Autoplay
Black Clover erreicht wohl nicht die Kapitelanzahl wie Naruto und One Piece
Wie ist der Stand heute? Im Jahr 2023 entschloss sich Tabata, den Manga nicht mehr wöchentlich, sondern nur noch vierteljährlich zu veröffentlichen. Auf 12 Kapitel folgte also nur noch ein Kapitel pro Quartal. Rein rechnerisch ist es also gar nicht mehr möglich, dass der Autor andere Genrevertreter wie Naruto aufholt.
Das begründete Tabata in einem Nachwort des Mangas damit, dass er immer Zeit mit seiner Tochter verbringen wollen würde (zu lesen auf X.com). Zu der Zeit habe er den Autor von My Hero Academia angerufen und um Rat gebeten. Dabei sei er den Tränen nahe gewesen.
Seitdem hat der Manga 3 Jahre gebraucht, um in den letzten Zügen anzulangen. Der Endkampf gegen Lucius Zogratis ist weitestgehend abgeschlossen und für April oder Mai 2026 ist der sogenannte Super Climax bestätigt, bei dem noch die Frage geklärt wird, wer denn der nächste König der Magier wird: Asta oder Yuno?
Hat er damit sein Ziel erreicht? Tatsächlich hat es der Manga geschafft, über 11 Jahre zu laufen. Dabei konnte er allerdings nicht ganz die Länge von Naruto und One Piece erreichen, da er nicht einmal ansatzweise so viele Kapitel veröffentlicht hat.
Der Mangaka hat zwar nicht selbst von sich aus über Naruto und One Piece geredet, ist aber auf die Frage mit dem Vergleich der beiden Mangas eingegangen.
MeinMMO-Redakteurin und Anime-Expertin Jasmin meint: Es ist anzunehmen, dass der Manga noch in diesem Jahr enden wird. Tabata setzt seine Priorität klar auf die Familie und leistet nur noch ein Zwölftel von dem, was er anfangs geleistet hat. Es ist zudem bekannt, dass er mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat – was in der Branche nicht unüblich ist. Es spricht also alles dafür, dass der Manga noch in 2026 angeschlossen wird.
Tabata ging den Vergleich mit Naruto und One Piece ein. Ein anderer Autor wollte sich allerdings von genau diesen beiden Mangas unterscheiden und einen etwas anderen Protagonisten kreieren. Mehr dazu lest ihr auf mein MMO: Ein erfolgreicher Manga unterscheidet sich von Dragon Ball und Naruto, weil der Schöpfer keinen Superhelden wollte
Der Beitrag Ein Manga wollte das neue Naruto oder One Piece werden, endet wohl doch frühzeitig erschien zuerst auf Mein-MMO.
