Art of Balance – im Klassik-Test (Wii)

Spiel:Art of BalancePublisher:Shin’en MultimediaDeveloper:Shin’en MultimediaGenre:GeschicklichkeitGetestet für:WiiErhältlich für:WiiUSK:Erschienen in:6 / 2010

Das kleine deutsche Entwicklerteam Shin’en kennen Zocker am ehesten durch seine Handheld-Shoot’em-Ups: Iridion (GBA) und Nanostray (DS) holten aus den Nintendo-Geräten grafisch jede Menge heraus. Für ihr neues WiiWare-Werk wählen die Münchener einen ganz anderen Ansatz: Statt Krawall und Technik-Feuerwerk stehen bei Art of Balance Konzentration und Ruhe im Mittelpunkt. Auf dem Bildschirm seht Ihr eine Schale Wasser, in dessen Mitte ein oder zwei Steinfiguren aus der Oberfläche herausragen. Auf denen sollt Ihr nun mehrere Klötze so aufschichten, dass das Gebilde einige Sekunden lang ruhig steht und nichts ins Nass fällt. Das klingt simpel, wird aber bald anspruchsvoll: Die Bauteilformen werden komplizierter, runde Elemente liegen zwangsläufig instabiler und Sonderelemente sorgen für knifflige Situationen. Glasblöcke halten nur ein gewisses Gewicht aus oder gehen nach ein paar Sekunden kaputt. Eure Konstruktionen gehorchen penibel genau den Gesetzen der Physik, deshalb ist geschickte Planung und ein ruhiges Händchen beim Ablegen eines Steins Pflicht.

Selbst wenn Ihr immer wieder einen neuen Anlauf nehmen müsst, sorgen die entspannende Umgebungsgrafik und sanfte Musik für Beruhigung. Art of Balance schafft es, aus dem simplen Rezept einen potenten Geschicklichkeitstest mit ’Nur noch eine Runde’-Effekt zu mixen, der Euch nicht loslässt, bis Ihr die 100 Aufgaben gemeistert habt. Und dann gibt es da noch die Möglichkeit, sich mit einem Kumpel zu messen…

Hochgradig motivierende Objektstapelei mit schlichter, aber ansprechender Präsentation.

Singleplayer85MultiplayerGrafikSound

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