WoW bringt neue Cash-Items, Community eskaliert und der Preis fällt sofort um 66 %

Ein kurzer Aufschrei in der Community von World of Warcraft sorgte für rasche Änderungen am Cash-Shop. Denn die Preise waren so happig, dass der Shitstorm vorprogrammiert war.

Im Grunde war es allen Spielerinnen und Spielern klar, dass der große Erfolg des Housings von World of Warcraft mit dem Nachteil daherkommt, dass Blizzard dieses Feature massiv monetarisieren wird. Doch als jetzt die erste, richtig große Ladung von Items im Shop landete, war die Verwunderung doch groß. Denn wer sich aus den neuen Items etwas Schönes bauen wollte, musste richtig tief in die Tasche greifen. Zumindest für einen Gegenstand gab es sofort eine Korrektur.

Was ist neu im Shop? Im Housing-Bereich des Shops von World of Warcraft gibt es seit gestern Abend einige neue Paket-Angebote und einzelne Gegenstände. Das meiste ist im Stil des Frühlings – also vor allem Gegenstände mit pinken Blütenblättern.

Die verschiedenen Pakete kosten zwischen 15 € und 35 € und enthalten zwischen 3 und 31 Gegenständen.

Das Bundle für 25 € wird vermutlich ein Verkaufsschlager.

Was ist das Problem an den neuen Items? Dass es neue Items im Housing-Shop von World of Warcraft gibt, ist grundsätzlich kein Problem – damit hatten alle gerechnet. Doch die Preise sorgen für deutlich angehobene Augenbrauen. Denn während es zwar Items für 10 Heimtaler (also 0,10 €) gibt, wie etwa einzelne Ostereier, gibt es auch Gegenstände, die ziemlich happig sind – wie etwa den Frühlingsblütenpavillon für 800 Heimtaler (also 8 €).

Besonders ärgerlich war der Preis für einen neuen Baum. Der Frühlingsblütenbaum kostete satte 750 Heimtaler (7,50 €). Denn das dürfte ein Gegenstand sein, den Leute nicht kaufen wollen, um einzelne Akzente zu setzen, sondern etwa ihren Garten komplett mit diesen Bäumen auszuschmücken – doch das würde massiv ins Geld gehen.

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Ein schöner Garten in WoW für 75 € – Wer bezahlt das?

Community schreit auf: Im Subreddit von WoW dauerte es nur wenige Minuten, bis sich Unmut über die Preise breitmachte. Unter dem vielsagenden Titel „Was zum F*** sind diese Preise?“ fragt der Spieler rahuonn, was genau man sich denn bei den Kosten für den Frühlingsblütenbaum gedacht hat. Er fragt auch: „Ist euch eigentlich in den Sinn gekommen, dass man die vielleicht auch in Massen kaufen will?“

Es gab eine Menge Kommentare und einige davon haben gleich treffende Analysen parat:

„Das ist eine Marketing-Taktik, damit du den Preis hinterfragst und dann das „kosteneffizientere Paket“ kaufst.“ -Dungeon567

Das erscheint logisch, denn im entsprechenden Paket für 25 € sind gleich 3 dieser Bäume enthalten – was einem „Wert“ von 22,50 € entspricht – und dann noch 18 weitere Items enthält, die dann ja „nur“ noch 2,50 € kosten.

„’Ist euch nie in den Sinn gekommen, dass man die vielleicht in Massen kaufen will?’ Das ist denen in den Sinn gekommen. Darum sind die so teuer.“ – NoWordCount

„7,50 € pro Baum, also wenn du einen schönen, üppigen Garten willst (aktuell benutze ich ca. 10 auf meiner fliegenden Insel), dann wollen sie, dass ich 75 € ausgebe – sind die verf***t nochmal irre geworden?“ – Ghekor

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Wie hat Blizzard reagiert? Blizzard hatte temporär die neuen Gegenstände im Shop wieder offline genommen und später mit aktualisiertem Preis zurückgebracht. Der Preis des Frühlingsblütenbaumes wurde von 750 Heimtaler auf 250 Heimtaler reduziert. Das macht es deutlich erschwinglicher, sich auch ein paar mehr der Bäume zu kaufen – auch wenn das natürlich noch immer ein stattlicher Preis ist.

Allerdings hat Blizzard auch ein Versprechen aus der Vergangenheit direkt wieder einkassiert. Denn im Vorfeld hieß es, dass die Preise von Gegenständen im Shop zu den angebotenen Paketen von Heimtalern passen – und das ist jetzt nicht der Fall. Viele der Gegenstände haben Kosten, die von den Heimtaler-Bundles deutlich abweichen.

Ob Blizzards Pläne mit dem Housing-Shop aufgehen, bleibt abzuwarten. Der Fairness halber muss man aber auch erwähnen, dass es in WoW: Midnight eine große Fülle an Housing-Gegenständen gibt, die man sich einfach erspielen kann und für die kein Echtgeld bezahlt werden muss.

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