Ein fieser Exploit beim Handwerk von World of Warcraft hat katastrophale Folgen. Das ganze Crafting-System könnte damit ruiniert werden.
Auch wenn Gold in den letzten 20 Jahren von World of Warcraft immer inflationärer im Spiel vorhanden ist, spielt es noch eine große Rolle. Denn wer viel Gold besitzt, kann sich zahlreiche Belohnungen kaufen oder sogar als „Auktionshaus-Mogul“, die Wirtschaft eines ganzen Realms prägen. Ein Exploit bei den Berufen hat manche Charaktere jetzt steinreich gemacht – zumindest, bis Blizzard hier eingreift.
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Was ist das für ein Exploit? Der Exploit betrifft das Berufswissen. Das Berufswissen hat eigentlich ein wöchentliches Maximum, das man sich verdienen kann, damit die Berufe über die ganze Lebensdauer von Midnight interessant und attraktiv sind. Allerdings haben manche in der Community einen Exploit gefunden, wie man sich weiteres Berufswissen, über dieses Maximum hinaus, verdienen kann. Wir reden dabei von 50, 60 oder noch mehr Punkten. Dadurch kann man die Berufe bereits deutlich weiter ausbauen und sich gleichzeitig in mehreren Bereichen, bis auf das Maximum spezialisieren.
Nahezu unendliches Berufswissen sorgt für jede Menge Gold
Was ist die Folge dieses Exploits? Die Auswirkung des Exploits ist ziemlich fatal. Manche Spieler haben dadurch bereits einen guten Teil ihrer Berufs-Spezialisierungen auf das Maximum verbessert, können etwa die besten Waffen oder besten Tränke (oft mehrere verschiedene) herstellen, obwohl das erst in einigen Wochen möglich sein sollte.
Die Folge davon: Wer seine Berufe so weit auf das Maximum ausgebaut hat, verdient sich gerade eine goldene Nase, da er massenweise die begehrteste Ausrüstung im Spiel herstellen, für die viele andere Hunderttausende oder Millionen Gold auf den Tisch legen. Ein finanzieller Gold-Vorteil, der diesen Spielern einen Reichtum beschert, der noch viele Jahre anhalten dürfte.
Sollte man das nachmachen? Nein. Auch wenn es sich dabei um einen offensichtlichen Fehler von Blizzard handelt, ist das gezielte Ausnutzen eines solchen Bugs etwas, das schon in der Vergangenheit immer wieder bestraft wurde. Häufig wurde der Account eine ganze Weile gesperrt, manchmal für mehrere Wochen. Bei Accounts, die schon in der Vergangenheit Fehlverhalten gezeigt haben, kann die Sperre sogar noch länger sein.
Den genauen Exploit erklären wir an dieser Stelle nicht und wir raten auch dringend davon ab, ihn nachmachen zu wollen, wenn ihr euren WoW-Account nicht gefährden wollt. Nach aktuellem Stand scheint der Bug auch in der vergangenen Nacht behoben worden zu sein – das Berufswissen haben die entsprechenden Charaktere aber noch immer.
Wie groß der Schaden für die WoW-Wirtschaft sein wird, bleibt noch abzuwarten. Doch ein Blick in die Handels-Channel zeigt, dass es eine Reihe von Spielerinnen und Spielern gibt, die sich gerade schamlos an diesem Exploit bereichern und wohl bald damit rechnen müssen, dass sie eine Weile kein WoW mehr spielen können. Stattdessen könnt ihr lieber Gold sammeln – auf ehrliche Art und Weise.
Der Beitrag Bug in WoW beschert Spielern Millionen Gold, könnte Wirtschaft ruinieren erschien zuerst auf Mein-MMO.
