Die Grube gilt als die ultimative Herausforderung für eure Builds in Diablo 4. Damit ihr aber auch in anderen Bereichen an eure Grenzen stößt, bringt Blizzard mit der zweiten Erweiterung „Lord of Hatred“ insgesamt acht neue Qual-Stufen ins Spiel.
Wer im Endgame von Diablo 4 angekommen ist, schaltet schrittweise die bisherigen vier Qual-Stufen frei. Diese Schwierigkeitsgrade ziehen sich durch alle Aktivitäten – von den Höllenhorden bis zu den Alptraum-Dungeons.
Was hat es mit der Grube auf sich?
Die Grube besitzt ein eigenes System, bei dem ihr durch erfolgreiche Durchläufe immer höhere Stufen freischaltet.
Das führt aktuell dazu, dass viele Spieler wochenlang (oder sogar monatelang) fast ausschließlich in der Grube unterwegs sind, um ihre Builds zu testen und an ihre Grenzen zu bringen.
Für neue Items laufen sie dann noch die Unterschlupf-Bosse ab, die Uniques und sogar Mythic Uniques droppen können.
Mit der neuen Erweiterung „Lord of Hatred“ soll Ende April jedoch eine neue Herausforderung für ebenjene Spieler kommen. Blizzard erweitert die Qual-Stufen auf 12. Damit sollen auch andere Endgame-Aktivitäten wieder herausfordernder werden. Viele Fans fühlen sich dadurch zudem an Diablo 3 erinnert, denn Diablo 4 wird nicht nur schwieriger, sondern auch bunter.
Autoplay
Starke Builds sollen auch woanders nützlich sein
Das hat Blizzard mit den Schwierigkeitsstufen konkret geplant: In einem YouTube-Interview mit dem Diablo-Experten wudijo erklärte Associate Game Director Zaven Haroutunian, dass die Grube derzeit alles andere im Spiel überrage. Durch die Einführung von acht weiteren Qual-Stufen (bis Qual 12) soll der restliche Content wieder konkurrenzfähig werden.
Ihr sollt mit euren stärksten Builds also nicht nur in der Grube rumhängen. Die Macht eures Charakters soll nicht nur in der Grube verpuffen, sondern auch in den Höllenhorden oder der Höllenflut spürbar und nötig sein.
Das hat auch direkten Einfluss auf die Belohnungen, die laut Entwickler ebenfalls mitskalieren werden. Und da niemand Lust habe, Unmengen an Items zu sortieren, liefere Blizzard mit „Lord of Hatred“ einen Loot-Filter. Der sei aber nicht exklusiv für Käufer des DLCs, sondern für alle Spieler des Games. Schon im Release-Monat Juni 2023 forderte der Diablo-Experte wudijo einen Loot-Filter.
Abgesehen davon bringt die Erweiterung eine neue Kampagne, eine neue Region, zwei neue Klassen und Überarbeitungen für die Skill-Trees aller Klassen. Alle Infos zu Lord of Hatred findet ihr in unserer Übersicht.
Bereits in Season 12 könnt ihr eure Qual-Stufen erhöhen. Mithilfe von „blutbefleckten Siegeln“, die ab Qual 1 droppen, lässt sich die Schwierigkeit einer Aktivität um grob eine Stufe steigern. So könnt ihr theoretisch auf Qual 5 spielen, obwohl es diese Stufe noch gar nicht gibt. wudijo erklärte in einem YouTube-Video, dass Qual 5 etwa zehnmal härter sei als Qual 4, also eine extrem knackige Angelegenheit.
Gleichzeitig droppen in den Aktivitäten durch diese Siegel garantiert „blutbefleckte Items“, die eure Killstreaks pushen. Dieses neue Feature belohnt euch in Season 12 dafür, möglichst viele Monster in kurzer Zeit zu erledigen. Alle Infos zum Start der neuen Season findet ihr hier: Diablo 4 Season 12 – alles zu Start, Release Date und dem PTR
Der Beitrag Diablo 4 bekommt mit Lord of Hatred acht neue Schwierigkeitsstufen, weil Blizzard will, dass eure OP-Builds nicht nur in der Grube versauern erschien zuerst auf Mein-MMO.
