Auch in Staffel 2 von der Netflix-Serie One Piece gibt es mehrere Easter Eggs und Charaktere, die zu früh auftauchen. Das alles ist nur möglich, weil der Autor Eiichiro Oda seinen Segen gibt.
Achtung: Es kommt zu leichten Spoilern einer Figur, die im Anime und Manga lange nach den Ereignissen der Serie relevant ist.
Welche Charaktere sind gemeint? Schon in der 1. Folge von One Piece gibt es 2 Charaktere, die eigentlich über 10 Jahre später im Manga oder Anime auftauchen. Über Sabo haben wir bereits berichtet. Er taucht schon in der allerersten Folge auf Netflix auf, obwohl er in der Originalvorlage erst später in einer Rückblende und in einem Kolosseums-Kampf zu sehen ist.
Auch Bartolomeo, mit dem sich Ruffy so lange unterhält, taucht eigentlich erst in diesem Kolosseum auf. Er ist der größte Fan der Strohhut-Piratenbande und hat sein Zimmer voller Poster der Mitglieder gepflastert. Dementsprechend verhält er sich auch, wenn er auf die Strohhüte trifft, denn es sind seine größten Idole.
In mehreren Interviews verraten sowohl das Produktionsteam als auch die Schauspielerin Emily Rudd, die in der Serie Nami spielt, warum die Charaktere eigentlich so früh auftauchen.
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Easter-Eggs brauchen offizielles OK
Wieso tauchen sie so früh auf? Der Story-Writer von One Piece verrät in einem Interview auf YouTube, dass Bartolomeo nur deshalb so früh auftauchen würde, damit Ruffy einen Gesprächspartner hat. Logue Town aus Episode 1 solle ein belebter Ort sein, aber die Strohhüte würden sich hier noch aufgrund fehlender Verbindungen fremd fühlen.
Damit dieses Gefühl weggeht, hätten die Macher Bartolomeo früher eingebaut als im Manga und Anime. Er zeigt sich schon im Anime als großer Fan von Ruffy und folgt ihm auf Schritt und Tritt. Er legt ihm sogar die Hand um die Schulter, was für ihn wohl ein großer Fanmoment sein wird.
Auch bei dem Auftritt von Sabo berichtete Emily Rudd, dass sie es gar nicht fassen konnte und damals geschrien haben soll, als sie das Skript zu Episode 1 sah. Doch dafür gibt es einen guten Grund, wie sie im Video auf YouTube verrät:
Ich war am Schreien, denn ich konnte nicht glauben, dass wir das dürfen. Offensichtlich sagte Herr Oda, dass das in Ordnung gehe und es erlaubt sei. Für alles, was nicht offiziell aus dem originalen Arc ist, müssen wir ihn um Erlaubnis fragen. Alle kleinen Easter-Eggs und Charaktere, die ihr schon lange im Vorfeld seht, erfordern sein Okay.
Die beiden Charaktere sind nämlich auch im Manga offiziell in Logue Town dabei, werden jedoch erst viel später vorgestellt und wurden erst hinterher in Rückblenden in die Menge eingefügt. Somit sind sie zwar nicht offiziell direkt im Manga an dieser Stelle zu sehen, aber mit dem Kontext im Hinterkopf wird Oda vermutlich sein Okay gegeben haben.
Der Autor von One Piece weiß übrigens jetzt schon, wann die Netflix-Serie enden soll. Er hat einen bestimmten Arc im Kopf, den er sich für ein perfektes Ende vorstellt. Welche die perfekten Szenen für den Schluss werden könnten, lest ihr hier: Der Schöpfer von One Piece weiß genau, wann die Serie auf Netflix enden soll – was wäre der perfekte Arc?
Der Beitrag Der Schöpfer von One Piece musste eine Sondererlaubnis geben, damit 2 Charaktere in Staffel 2 auf Netflix auftauchen konnten erschien zuerst auf Mein-MMO.
