Ein Twitch-Streamer trifft seinen Schulfreund nach 10 Jahren in Marathon, will ihn erstmal abknallen

Ein Twitch-Streamer schießt in Marathon auf einen feindlichen Spieler und bemerkt dann, dass er seinen Gegner kennt, aber vor 10 Jahren den Kontakt verlor.

Wer ist Crayator? Nathan „Crayator“ Ryan (33) ist ein australischer YouTuber und Twitch-Streamer, der für seine energiegeladene und humorvolle Persönlichkeit bekannt ist.

In Australien kennt man Crayator vor allem für seine Beteiligung an den Content-Creator-Gruppen „Click“ und „Wanted“.

Während sein eigener YouTube-Kanal auf knapp 30.000 Abonnenten kommt, hatte “Click” über 2,5 Millionen Abonnenten und zahlreiche Videos mit mehreren Millionen Aufrufen.

Der gesitige Nachfolger „Wanted“ hat 749.000 Abonnenten auf YouTube und ebenfalls mehrere Millionen Aufrufe pro Video.

In seinen persönlichen Streams zeigt Crayator verschiedene Spiele. Seine Hochphase auf Twitch hatte er im Fortnite-Hype. Er ist aber auch für Roleplay in GTA Online bekannt. Zuletzt spielte er zudem viel ARC Raiders und Marathon. Dabei schauen ihm regelmäßig über 300 Zuschauer zu.

Streamer findet zufällig einen Schulfreund in Marathon

Wie hat er seinen Schulfreund getroffen? Crayator hat während eines Livestreams Bungies neuen Extraction-Shooter Marathon gespielt. Dort war er im Solo-Modus auf der Map „Grenzbereich“ unterwegs, als er während eines Gesprächs mit seinem Chat bemerkte, dass ein anderer Spieler im selben Gebäude ist wie er.

Crayator bewegte sich zu dem Ursprung der Geräusche und fand einen feindlichen Assassinen. Er eröffnete das Feuer und brach den Schild seines Gegners. Dieser machte sich dann jedoch in einer Rauchwolke davon. Der Streamer wechselte daraufhin seine Position und rief im Umgebungs-Chat des Spiels: „Bist du noch da?“

Dann folgte die Überraschung, mit der er selbst nicht rechnete.

Aus dem Sprach-Chat des Shooters ertönte ein fragendes „Nathan?“, woraufhin der Streamer entgegnete: „Nenn mich in deinem Leben niemals Nathan.“ Wie Crayator später erklärte, dachte er zu dem Zeitpunkt, der andere Spieler sei ein Zuschauer und Stream-Sniper, doch zu seiner Überraschung, sollte er den anderen Spieler sehr gut kennen. Dieser antwortete: „Hier ist James.“

Crayator reagierte überrascht und fragte: „Du meinst James von der Highschool?“ Der andere Spieler bejahte das mit einem Lachen in der Stimme.

Wie sich herausstellte, waren Crayator und „James“ beste Freunde in der Schulzeit, haben sich aber aus den Augen verloren. Inzwischen sei es etwa 10 Jahre her, dass sie zuletzt gesprochen haben. Als James dann die Stimme des Streamers im Sprach-Chat des Spiels hörte und dazu den Namen sah, habe er ihn sofort erkannt.

Nach der zufälligen Begegnung sprachen sie einige Minuten von der Vergangenheit und wie es ihnen seither ergangen ist. James sei inzwischen Krankenpfleger. Dann extrahierten sie gemeinsam, schickten einander Freundschaftsanfragen und spielten noch ein paar Runden zusammen.

Einen Zusammenschnitt der Situation postete Crayator als Video auf TikTok. Hier könnt ihr den Clip sehen:

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Warum ist das besonders? Der Streamer spielt Marathon solo. Wenn man Solo einen Raid startet, kommt man in Matches mit anderen Solo-Spielern, die alle quer verteilt auf der Map spawnen.

Als Spieler weiß man vor einem Raid nicht, wie die Spieler in der Runde heißen oder wo sie sich genau aufhalten, und man kann nicht gezielt andere Leute in eine Solo-Lobby einladen. Es gibt auch keine benutzerdefinierten Matches.

Die Wahrscheinlichkeit, in einem Raid in Marathon jemanden zu treffen, den man persönlich kennt, ist also sehr gering.

Hinzu kommt, dass Marathon keines der Spiele ist, in denen erst Fragen gestellt und dann geschossen wird. In Marathon wird bei Sichtkontakt losgeballert. James selbst sagte, das sei das erste Mal gewesen, dass in dem Shooter überhaupt jemand mit ihm gesprochen habe.

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Ist ein solches Treffen wirklich realistisch? Einige Nutzer werfen dem Streamer vor, die Szene sei gestellt, doch selbst in dem Fall muss man sagen: Es ist alles andere als einfach, in Marathon gezielt mit einer anderen Person in dieselbe Lobby zu kommen und ein „zufälliges Treffen“ zu initiieren, ohne dass der Chat es mitbekommt. Das ist quasi unmöglich.

Natürlich wird man nie ausschließen können, ob eine solche Szene künstlich initiiert wurde, aber das erfolgreich zu bewältigen, wäre extrem schwierig.

Viele Spieler vermissen bei Marathon die Möglichkeit, auf freundliche Runner zu treffen – so wie sie es aus ARC Raiders kennen. In Bungies Shooter steht das PvP im Vordergrund. Die Community zeigt aber, dass es auch Ausnahmen gibt: Gamer vermissen bei Marathon das, was ARC Raiders besonders macht – Aber die Community zeigt, dass beide Seiten möglich sind

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