Elder Scrolls Online lässt mich gerade meine vergessene Liebe zu MMORPGs neu entdecken

Als Kind hat MeinMMO-Autor Ody sehr gerne MMORPGs gespielt, mit den Jahren hat sich das aber drastisch geändert. Jetzt kommt die Leidenschaft allerdings wieder, denn mit The Elder Scrolls Online verliebt er sich gleich ein zweites Mal in das Genre.

Als ich noch ein Kind war, hat Der Herr der Ringe Online einen Großteil meiner Spielzeit am PC gefüllt. Später kam noch Age of Conan: Unchained hinzu – beides MMORPGs, die Free2Play sind und für die ich daher kein Taschengeld ausgeben musste. In diesen zwei Spielen habe ich auch mehr Stunden verbracht, als ihr ehrlich gesagt wissen wollt.

Mit der Zeit wurden MMORPGs bei mir jedoch immer stärker von anderen Spielen verdrängt, bis ich über mehrere Jahre hinweg kein einziges mehr angerührt habe. Noch vor drei Jahren dachte ich, das Genre sei für mich endgültig tot – bis ich ESO dann im Dezember 2023 eine weitere Chance gegeben habe.

Seitdem habe ich wieder richtig Spaß an dem, was MMORPGs für mich immer ausgemacht hat – nämlich der RPG-Teil.

Wer schreibt hier? Ody ist an sich gebürtiger Strategiespieler, hatte aber auch schon sehr früh ein Interesse an MMORPGs entwickelt. Das verschwand jedoch spätestens, als er die Zugangsdaten zu seinen alten Accounts verlor. Jetzt führt The Elder Scrolls Online bei ihm zu einer Renaissance des Genres.

ESO macht mir das „RPG“ in MMORPG wieder schmackhaft

Als Kind habe ich es geliebt, mir Hintergrundgeschichten für meine Figuren auszumalen und ihnen auch außerhalb von dem, was das Spiel zulässt, eine Persönlichkeit zu geben. Wenn ich in einem Spiel gleich mehrere Figuren hatte, habe ich mir auch immer gern vorgestellt, wie die wohl miteinander interagieren würden und welche Abenteuer sie wohl erleben. Ich habe quasi für mich alleine Dungeons & Dragons gespielt – ohne überhaupt zu wissen, dass es das gibt. 

Irgendwann ist diese Verbundenheit zu meinen Spielfiguren allerdings verschwunden. Über 10 Jahre lang dachte ich auch, dass ich sie auch nie wieder in einem MMORPG haben werde. Mit ESO hat sich das aber seit einigen Monaten wieder verändert.

Das Rollenspielen macht mir in ESO wieder richtig Spaß! Das liegt auch daran, dass ich mich nicht mehr stumpf durch Dialoge hindurch klicke sondern überlege, wie meine Figur sich verhalten würde. Und weil ich mich auch mal böse geben darf, werde ich vom Spiel nicht zu sehr in eine vorgefertigte Rolle gepresst.

Seit ich wieder mit ESO angefangen habe, sind aus einem Charakter gleich vier geworden. Ich nutze diesen Moment also einfach mal, um meine aktuelle Truppe vorzustellen:

Mein Charakter mit der meisten Spielzeit ist ein fieser Hochelf-Arkanist (der Kerl im Titelbild). Hin und wieder lässt er sich zu einer guten Tat verlocken, was er jedoch nie zugeben würde

Eine naturliebende Waldelf-Wächterin, die seit neuestem auch noch ein Werwolf ist. Um Werwolf oder Vampir zu werden müsst ihr nach dem Update 49 kein Echtgeld mehr ausgeben (oder mit fremden Spielern reden, wozu ich viel zu schüchtern bin)

Einen komplett vernarbten und verbitterten Bretonen-Templer, der Veteran eines nicht näher bekannten Krieges ist (er spricht aber nicht darüber)

Ganz neu ist mein edler Argonier-Drachenritter. Weil ich vergessen habe, seine Stimme anzupassen, klingt der jetzt aber wie eine alte Hexe – ein Versehen, das schnell Teil seines Charakter geworden ist. Es ist schon lustig, wenn so eine große, muskelbepackte Echse wie eine böse alte Frau kichert.

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Wo wir schon beim Drachenritter sind: Die Klasse fühlt sich nach ihrer Überarbeitung richtig gut an. Ich mag es für gewöhnlich nicht, in einem MMORPG wieder von vorne anzufangen. Doch was für mich den reinen Spielspaß angeht, kann mein Drachenritter mit Level 10 jetzt schon mit meinem Arkanisten auf Maximallevel (plus etlicher Champion-Level) mithalten. 

The Elder Scrolls Online hat tatsächlich etwas geschafft, was ich nicht wirklich für möglich gehalten hab – und zwar mich wieder für ein MMORPG zu begeistern. Ich bin wirklich sehr gespannt, was die Entwickler für die restlichen Klassen im Spiel planen. Wenn die auf dem Level des Drachenritters überarbeitet werden, dann dürfte meine muntere Truppe um viele weitere Charaktere wachsen.

Die Frage, ob sich ESO auch noch im Jahr 2026 lohnt, beantwortet MeinMMO-Autor Ody also mit einem klaren Ja. Versucht ihr, die Frage für euch selbst noch zu beantworten, hat MeinMMO genau den richtigen Artikel für euch. MMORPG-Experte Karsten Scholz hat sich das Spiel noch einmal angeschaut: Lohnt sich The Elder Scrolls Online im Jahr 2026?

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