In der Live-Action-Adaption von One Piece wurden einige Easter Eggs eingebaut, die Zuschauer des Animes verstehen und lieben. Es gibt aber auch Infos, die es gar nicht in den Anime geschafft haben und auch für Fans des Originals neu sind.
Was ist das für eine Wahrheit? In Staffel 2 trifft die Strohhutbande auf die Mitglieder der Baroque-Firma. Jeder Mitarbeiter ist dabei einer Partnerin zugeordnet, die nach einem Feier- oder Wochentag benannt ist. Eine dieser unterstützenden Kämpferinnen ist Miss Goldenweek, die mit echtem Namen Marianne heißt.
Sie hat eine Hintergrundgeschichte bekommen, die es im Anime gar nicht gab. So erzählt sie davon, dass sie ihre Eltern auf brutale Weise umgebracht hat, weil die sie einfach genervt haben:
„Freunde lassen einen im Stich. Nicht so wie Spielzeug. Wenn Spielzeug keinen Spaß mehr macht, kann man es wieder in die Schachtel packen. Ich habe versucht, das meinen Eltern zu erklären, aber sie haben es nicht verstanden. Also habe ich sie auch bemalt und in eine Schachtel gesteckt. Die haben da drin so viel Lärm gemacht … zumindest in den ersten paar Tagen.“
Dass der Lärm verstummte, lässt darauf schließen, dass den Eltern irgendwann mal die Luft und auch die Kraft ausgegangen ist. Im Original haben wir über die Hintergrundgeschichte des Charakters sehr wenig erfahren. Jetzt wissen wir aber, dass sie zu Recht in der Organisation voller Antagonisten ist.
Autoplay
Miss Goldenweek zeigt ihre brutale Art
Was ist das für ein Charakter? Miss Goldenweek ist die Partnerin von Mister 3 und wirkt wie ein kleines Mädchen, obwohl sie eigentlich schon eine Teenagerin ist. Zudem wird sie als entspannte Person dargestellt, die sogar mitten im Kampf ein Picknick veranstaltet. Sie wirkt auf den ersten Blick also wie ein harmloses Mädchen und nicht wie eine böse Agentin.
Deshalb ist es ganz gut, dass wir endlich ihren Hintergrund erfahren. Im Anime wirkte sie nämlich etwas verloren zwischen all den starken und fiesen Agenten. Doch jetzt wissen wir, was ihre wahre Natur ist.
Sie hat es in sich: Mit ihren besonderen Kräften kann sie Farben erzeugen, Dinge bemalen und so die Persönlichkeit der bemalten Sachen ändern. So kann sie Menschen kontrollieren und ihnen ihren Willen aufzwingen. Das kommt aber nicht durch eine Teufelsfrucht.
Wieso gab es die Info nicht im Original? Der genaue Grund, wieso es diese Info nicht im Anime gab, ist nicht bekannt. Allerdings ist es sehr wahrscheinlich, dass es der Mangaka von One Piece, Eiichiro Oda, einfach nicht geschafft hat, diese Information unterzubringen.
Ein bekanntes Ereignis, das es nie im Anime zu sehen geben wird, ist der Vorfall von Rocky Port. Dabei hat Trafalgar Law ein Schiff gekidnappt, um an eines der Porneglyphen zu kommen.
Der Bösewicht Gecko Moria hat eigentlich eine heldenhafte Hintergrundgeschichte. Oda hat jetzt ein Detail dazu in einem Coverbild des Mangas verraten.
Und vermutlich wird es noch viele weitere solcher Details geben, die einfach keinen Platz im Manga und Anime hatten. Deshalb ist es schön zu sehen, dass die Netflix-Serie solche Kleinigkeiten schätzt und sie in die Folgen mit aufnimmt.
Durch den Manga wissen wir aber zumindest, was aus Miss Goldenweek nach ihrer Karriere bei der Baroque-Firma wurde. Wenn ihr neugierig seid, wie sich die junge Dame nach den Ereignissen ihr Geld verdient, könnt ihr im folgenden Artikel mal reinschnuppern: One Piece verrät, was aus einem großen Feind der Strohhutpiraten wurde
Der Beitrag Die Netflix-Serie von One Piece enthüllt verstörende Wahrheit eines Charakters, die im Anime gestrichen wurde erschien zuerst auf Mein-MMO.
