Auf Steam ist es nicht erlaubt, den eigenen Account an einen anderen Menschen weiterzugeben, auch wenn man es im eigenen Testament so festhält. Während das einen Spieler gewaltig stört, erklärt ein anderer, wie man die Regel geschickt umgehen kann.
Um wen geht es? Reddit-Nutzer r4in hat auf Steam über 3.000 Spiele und über 1.200 DLCs gesammelt. Ganz schön viel, wie er auch selbst findet. Doch sollte ihm irgendetwas zustoßen oder er einfach im Alter seine Sammlung an seine Kinder weitergeben wollen, so ist das laut Steam nicht erlaubt.
Für ihn sehr traurig, denn in der Sammlung stecken neben dem vielen Geld, das er ausgegeben haben muss, auch sein persönlicher Spielegeschmack und seine Spielstände. Doch die Community kennt gleich zwei Methoden, wie er seine Spiele weitergeben kann.
Hier könnt ihr sehen, wie Steam zur Sache steht:
Autoplay
Legal und Illegal
Welche Methoden gibt es? Zunächst mal die legale Version, die ein Reddit-Nutzer vorschlägt. Steam selbst bietet ein Feature an, um die Spiele von verschiedenen Accounts, die an einem PC oder in einem Haushalt benutzt werden, zu teilen.
Die 3.000 Games des Spielers kann er zu Lebzeiten einfach über die Family-Funktion mit seinen Freunden oder Kindern teilen. Auch wenn er selbst nicht mehr auf seinen Account zugreifen kann, können die anderen Accounts, die Teil der Steam-Familie sind, die Spiele nutzen.
Das ist von Steam so gewollt und vollkommen erlaubt. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass die anderen Mitglieder ihre eigenen Spielstände haben und nicht auf die des Gamers zugreifen können. Um das zu ermöglichen, bleibt nur Option 2.
Welche Option gibt es noch? Ein anderer Reddit-Nutzer erklärt den Weg, den wohl die meisten gehen werden, auch wenn er nicht erlaubt ist. Er meint, dass Steam ja nicht nachfragt, wer vor dem Account sitzt, und solange man Steam nicht sagt, der Besitzer sei verstorben, würde man den Account einfach weiter verwenden können.
Das ist zwar nicht erlaubt und gegen die Regeln von Steam, ist aber auch die einzige Methode, um die Spielstände nochmal sehen zu können. Hier muss allerdings das Passwort für den Account, die 2-Faktor-Authentifizierung und der Zugang zum Mail-Account klar sein. Ansonsten hat die Familie keine Möglichkeit, den Account nochmal zu entsperren, sollte man ausgeloggt werden.
Die Regeln von Steam dienen eigentlich dazu, Account-Sharing und den Verkauf von Accounts zu verhindern. Dass man seinen Account dadurch auch nicht vererben kann, ist zwar bitter, die Community hat hier aber gute Methoden aufgezeigt, wie die Games dennoch nicht verloren gehen. Wie Steam das sieht, seht ihr hier: Ein User fragt Valve, ob er seine vielen Spiele auf Steam vererben darf – Sie antworten
Der Beitrag Gamer ätzt über Steam, weil er seine 3.000 Spiele nicht vererben darf – Die Community zeigt ihm, wie es trotzdem geht erschien zuerst auf Mein-MMO.
