Der Epic-CEO hat unbemerkt Wald in der Größe von Essen aufgekauft, nutzt eure V-Bucks für einen guten Zweck

Der CEO von Epic Games investiert still und unbemerkt Millionen – aber nicht in neue Spiele oder Technik. Stattdessen kauft er gewaltige Waldflächen, um sie vor der Zerstörung zu schützen.

Worin hat Tim Sweeney sein Geld investiert? Der CEO von Epic Games, Tim Sweeney, hat laut mehreren Berichten in den letzten Jahren rund 20.000 Hektar Wald in den USA gekauft (Times of India & PCGamer).

Diese Flächen befinden sich vor allem in North Carolina, wo Sweeney selbst lebt.

Das Besondere: Die Gebiete sollen nicht entwickelt oder wirtschaftlich genutzt werden. Die Investitionen gehen in zwei- bis dreistellige Millionenbeträge und wurden über Jahre hinweg aufgebaut – weitgehend ohne große öffentliche Aufmerksamkeit.

Alles zum Schutz der Natur

Warum kauft ein Gaming-Milliardär plötzlich Wälder? Sweeney verfolgt ein klares Ziel: Er will verhindern, dass die Flächen abgeholzt oder bebaut werden.

Berichten zufolge wurden bereits einige der Gebiete gezielt in Schutzprogramme überführt oder an Organisationen übergeben, die sich langfristig um den Erhalt kümmern. Andere Flächen bleiben bewusst unberührt, um natürliche Ökosysteme zu schützen (PCGamer).

Die Times of India hebt hervor, dass Sweeney die Wälder gezielt vor sogenannten Entwicklern sichern will, also vor Firmen, die das Land zu eigenen Zwecken wirtschaftlich nutzen oder bebauen würden.

Wie kann sich Tim Sweeney das überhaupt leisten? Sweeney gründete Epic Games bereits Anfang der 1990er-Jahre und baute das Unternehmen mit Erfolgen wie Unreal Tournament und vor allem Fortnite zu einem der wichtigsten Player der Industrie aus.

Trotz seines Milliardenvermögens gilt Sweeney als vergleichsweise zurückhaltend. Laut der Times of India begann sein Engagement für Naturschutz schon deutlich vor dem finanziellen Riesenerfolg. Bereits in den 2000er-Jahren fing Sweeney infolge der weltweiten Finanzkrise an, erste Waldflächen in North Carolina zu kaufen.

Viele der Grundstückskäufe liefen über eine Firma mit dem Namen „130 of Chatham“. Über diese Konstruktion kauft Sweeney gezielt Land und hält es über Jahre. So gewinnen Naturschutzorganisationen oder Behörden Zeit, um Schutzmaßnahmen vorzubereiten (News & Observer X).

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Was zunächst klein begann, entwickelte sich über die Jahre zu einem systematischen Projekt. Immer mehr Land kam hinzu, oft gezielt in Regionen, die von Bebauung bedroht waren. Sein Besitz umfasst rund 20.000 Hektar Land in 15 Landkreisen (PCGamer). Das entspricht etwa 21.000 Fußballfeldern – ungefähr so viel wie die Fläche der Stadt Essen.

Man kann also hoffnungsvoll davon ausgehen, dass ein kleiner Teil eurer investierten V-Bucks in Fortnite immerhin in den Naturschutz fließt.

Tim Sweeney ist nicht der einzige Philanthrop unter den Superreichen. Allerdings ist seine Vorgehensweise vor allem in Bezug auf die mediale Zurückhaltung beachtenswert. Andere Milliardäre brüsten sich wiederum mit den eigenen Projekten: Bill Gates gesteht, dass ein Brief seines Vaters das Erfolgsgeheimnis von Microsoft enthält

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