Am Donnerstag, dem 19. März 2026, startet Crimson Desert auf Steam und Konsolen. MeinMMO-Autor Cedric Holmeier ist genauso im Hype wie viele andere Gamer, doch er kann es nicht erwarten, alles zu tun, was die Entwickler eigentlich nicht wollen.
Ich freue mich tierisch auf Crimson Desert. Die vergangenen Monate fehlte mir ein neuer Titel, in dem ich mich vollkommen verlieren kann. Ich möchte meine Abende wieder mit Gaming verbringen und dabei so tief versinken, dass ich die Zeit vergesse.
Ich konnte das Open-World-Abenteuer selbst noch nicht spielen, habe mir aber alle möglichen Videos und News dazu angesehen und mich auch vom Hype der anderen Spieler anstecken lassen. Doch anders als wohl die meisten möchte ich Crimson Desert zu meinem eigenen Vorteil kaputtmachen.
Autoplay
Nur ein Schwierigkeitsgrad und keine XP? Kein Problem
Ein Thema, über das ich immer wieder mit meinen Freunden und den Kollegen hier bei MeinMMO diskutiert habe, ist die Entscheidung, statt eines mehrstufigen Schwierigkeitsgrades auf eine durchgängige Schwierigkeit zu setzen. Dazu kommt: Es gibt keine klassischen Erfahrungspunkte oder Level-Grinds. Ich bin selbst kein großer Freund davon, weiß mir aber zu helfen.
Crimson Desert lässt den eigenen Charakter nicht sofort OP werden, sondern will, dass wir uns an den Herausforderungen messen. Das haben bereits die ersten Gameplay-Videos gezeigt. Entsprechend hart sehen schon jetzt die Bosse aus, die es zu bezwingen gilt.
Ich selbst bin gar kein Freund von Soulslikes und muss mir entsprechend etwas einfallen lassen. Denn ich habe nicht vor, stundenlang an einem Boss zu wipen, bis ich ihn à la LetMeSoloHer ohne einen Schaden zu kassieren, besiegen kann. Die Entwickler wollen, dass wir arbeiten. Ich löse das lieber mit Tricks.
Hauptquest? Nein, danke!
Schon jetzt kann ich mir vorstellen, wie die Hauptquest ablaufen wird. Erstmal werden mir einige Grundfunktionen erklärt, dann gibt es einen Bosskampf und irgendwann hat man das Wichtigste freigeschaltet und darf die Welt frei erkunden.
Ab diesem Punkt werde ich mich von der Hauptquest verabschieden und mich gleich zwei Dingen widmen:
Den Nebenquests und Aufgaben, die mir Charakterverbesserungen und bessere Ausrüstung beschaffen.
Dem Ausbau des eigenen Lagers, denn hier gibt es die wichtigsten “Quality of Life”-Verbesserungen.
Bevor ich mich dem nächsten Story-Boss widme, möchte ich so stark sein, dass die Kämpfe kein Problem sind. Dafür brauche ich erstmal gute Ausrüstung, die ich durch Nebenquests und Handel besorgen möchte.
Weiter möchte ich damit auch neue Fähigkeiten für meinen Charakter freischalten. So haben die Entwickler bereits in ihren Videos gezeigt, dass überall auf der Welt verstreute Abyss-Artefakte liegen, die den Charakter fortschreiten lassen. Weil es ja keine Erfahrungspunkte gibt, scheint mir dies die beste Möglichkeit zu sein, das Spiel zu knacken.
Das unterschätzte Lager als Geheimwaffe
Das Lager der Graumähnen ist wohl der Ort, den viele Spieler extrem unterschätzen werden. Als Asia-MMORPG-Experte weiß ich jedoch, dass sich genau dort die wichtigen Quality-of-Life-Verbesserungen verstecken. Es ist quasi meine Basis, um das System auszutricksen.
In einem Video zeigten die Entwickler hier waschechte Bauernhofarbeit, das heißt für mich: Hier wird es auch Buff- und Heal-Food zu kaufen geben. Ein Schmied, ein Händler und andere NPCs direkt vor der Haustüre, klingt nach einem unverzichtbaren Vorteil, den ich brauche, noch bevor der erste echte Boss am Boden liegt.
Gerade das Thema Heiltränke/Heil-Essen wird für mich sehr wichtig werden. Bei den bereits gezeigten Bossen scheint es mir unerlässlich, jeden Kampf mit einer absoluten Höchstzahl von Heilungsitems zu beginnen, um den fehlenden XP-Grind auszugleichen.
Das Ziel: Terminator
Am Ende ist es mein Ziel, als Terminator in die Schlacht zu ziehen. Bis an die Zähne bewaffnet, vollgepackt mit Heiltränken und Essen und künstlich überlevelt durch die Abyss-Artefakte, die ich mir schon geschnappt habe, bevor ich eigentlich in das jeweilige Gebiet sollte.
Das mag nicht der Spielstil der Gelegenheitsspieler sein, die sich durch die Story und Bosse treiben lassen und wie in Dark Souls an den Herausforderungen wachsen.
Doch für mich ist der Weg, das Spiel und die Entwickler auseinanderzunehmen, genau das, in dem ich Spaß und Freude sehe. Denn wenn ich genau die Feinde wegschmelzen kann, an denen andere scheitern, dann gibt es mir genau das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben.
Wie seht ihr das? Versucht ihr euren Kliff ebenfalls zum Terminator zu formen, oder spielt ihr Crimson Desert genau wie vorgesehen so, dass ihr mit jeder knallharten Herausforderung anwachst? Schreibt es uns gerne in die Kommentare! Was ihr zum Release an diesem Donnerstag noch wissen müsst, erfahrt ihr hier: Crimson Desert erscheint am Donnerstag – alles Wichtige in 3 Minuten
Der Beitrag Die Entwickler von Crimson Desert wollen nicht, dass ihr übermächtig werdet – Ich sage: „Ach ja?!“ erschien zuerst auf Mein-MMO.
