MeinMMO-Autor Ody ist in einer neuen Demo auf Steam der Frage nachgegangen, wie viele Brudis es braucht, um einen Gorilla zu besiegen. Nur 20 Minuten und Horden blutrünstiger Kleinkinder später weiß er: 33 Brudis reichen aus, und er will unbedingt mehr von diesem verrückten Spiel.
Als ich mich heute Morgen auf Steam nach neuen Releases umgeschaut habe, die ich euch hier vorstellen könnte, hab ich ja an vieles gedacht. Ein Roguelike-Autobattler, in dem ich mit einer Armee von Brudis (im englischen Original heißen die „Dudes“) Horden von Kleinkindern oder Pferde in Entengröße wegboxe, stand allerdings nicht auf meinem Bingo-Zettel.
„How Many Dudes?“ ist genau das – und dabei noch viel lustiger, als man meinen möchte. Im neuen Spiel von Entwickler Butterscotch Shenanigans ist der Name Programm, denn die einzig wichtige Frage lautet: Wie viele Brudis brauche ich, um xy zu besiegen? Wollt ihr euch selbst einen Eindruck vom Spiel machen, dann könnt ihr euch ganz leicht die kostenlose Demo zu How Many Dudes? auf Steam herunterladen.
Hier seht ihr noch einen Trailer zu dem Spiel:
Autoplay
Viele unterschiedliche Brudis, ein Ziel
Zu Beginn ist die Antwort auf diese Frage noch ganz einfach: Schon ein Normalo reicht aus, um 10 blutrünstige Kleinkinder zu besiegen. Mit jeder Runde werden die Gegner allerdings gefährlicher und immer mehr. Irgendwann braucht ihr also eine ganze Armee.
Nach der ersten Runde durfte ich mich auch direkt für eine von zwei Klassen von Brudis entscheiden, die mir in künftigen Kämpfen helfen. Ich hatte die Wahl zwischen einem Samuraibrudi, der verletzten Feinden mit seinem Katana den Rest gibt, oder einem „Ich wirke Feuerball“-Zauberbrudi (was der macht, könnt ihr euch sicher denken).
Wie der absolute Weeb, der ich bin, habe ich mich natürlich für den Samurai entschieden. Und da ich bei dieser Gelegenheit gleich einen Werbezettel aufhänge, bekomme ich zwischen den einzelnen Runden auch immer wieder Verstärkung von neuen Brudis dieser Klasse.
Später habe ich meine Truppe dann noch um einige weitere Arten von Brudis erweitert:
Ritterbrudis ziehen die Aufmerksamkeit von Gegnern auf sich und tanken somit Schläge für ihre schwächeren Brudis
Klerikerbrudis heilen verletzte Brudis und priorisieren dabei diejenigen, die am schwersten verletzt sind
Bardenbrudis inspirieren mit ihren Liedern bis zu 4 zufällige Brudis, wodurch diese schneller sind und mehr Schaden austeilen
Und das sind bei weitem noch nicht alle Klassen, die in der Demo enthalten sind.
Neben gemeingefährlichen Kleinkindern stellt ihr euch auch anderen fiesen Gegnern in chaotischen Kämpfen – zum Beispiel 50 Ziegen.
Mehr als nur ein lustiges Meme
Mit der Zeit habe ich mir eine kleine Armee von Brudis geschaffen, mit der ich mich jedem erdenklichen Meme-Szenario stellen kann: Bei mir haben 33 Brudis ausgereicht, um einen Gorilla und 14 Ziegen zu bezwingen (ihr schafft es aber vielleicht auch mit weniger).
Eure Brudis kämpfen übrigens von allein – und diese Kämpfe sind ziemlich brutal. Stellt euch also schon einmal auf Blutflecken in der Arena und explodierende Enten ein. Selbst wenn ihr eure Brudis nicht selbst steuern dürft, könnt ihr sie aber mit Items unterstützen. Diese lassen euch unter anderem Meteore auf die Arena schleudern, Blitze beschwören oder eure Kämpfer an eine Stelle der Arena teleportieren.
Falls das irgendwie noch nicht ganz klar wurde – ja, How Many Dudes? ist ein absolutes Meme-Game. Wer nichts mit abgedrehten „Wie viele Leute braucht es, um xy zu besiegen?“-Szenarien anfangen kann, für den könnte der Humor des Spiels zu drüber sein.
Das Spiel setzt aber nicht nur auf den absurden Humor dieser Memes, um zu unterhalten. Es ist auch wirklich kein schlechtes Roguelike. Es gibt Items, die ihr sammelt und die euren Brudis Buffs verleihen. Auch die genaue Aufstellung eurer Brudis kann taktischen Nutzen haben. Ich habe zum Beispiel ein Item gesammelt, das meinen Brudis am Ende der Formation deutlich mehr Lebenspunkte gibt. Da lohnt es sich besonders, meine Ritterbrudis dort zu platzieren, weil die eh viel Schaden aushalten müssen.
Was ich auch hervorheben will, ist die absolut gelungene deutsche Übersetzung. Die fängt den Humor perfekt ein und auch die ganzen Texte haben in meinen ersten 20 Minuten der Demo bereits für viele Lacher gesorgt.
Für mich könnte How Many Dudes? zu einem ganz ähnlichen Erlebnis wie Brotato werden – ein Spiel, in das ich viele Stunden stecken kann, während ich nebenbei mit anderen Dingen beschäftigt bin. Ich für meinen Teil werde die Demo noch eine Weile weiterspielen.
Aber jetzt seid ihr an der Reihe, was haltet ihr von dem Spiel? Lustig oder einfach nur daneben? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Und weil MeinMMO-Autor Ody das Spiel bereits mit Brotato verglichen hat, kommt hier gleich noch eine Empfehlung dafür: Über 150 Stunden erledigte ich als Kartoffel endlose Alienhorden auf Steam, und mit 96 % glücklichen Spielern bin ich nicht allein
Der Beitrag Ich hab mit meinen Brudis 20 Minuten lang Kleinkinder auf Steam vermöbelt und ich will mehr davon erschien zuerst auf Mein-MMO.
