Die Entwickler von Counter-Strike 2 haben in einem großen Update das Nachladen im Spiel komplett verändert. Die Community reagiert mit einem Shitstorm.
Was ist das für ein Update? Die Entwickler bei Valve haben eines der bislang größten Updates für Counter-Strike 2 veröffentlicht. Während in den meisten Fällen nur Kleinigkeiten im Spiel verändert werden, knöpft sich Valve dieses Mal das Nachladen vor.
Bislang konnten Spieler einfach nachladen, wenn sie weniger als das volle Magazin geladen hatten, und es gab kaum Nachteile, dies nicht zu tun. Jetzt wollen die Entwickler das Nachladen taktischer machen.
Wer jetzt in Counter-Strike 2 nachlädt, lässt das gesamte angebrochene Magazin fallen und verliert die Munition. Lädt man mit nur einer verschossenen Kugel nach, gehen beim Nachladen also alle anderen verloren.
Die Spieler müssen in Zukunft also viel mehr auf ihre Munition achten und darüber nachdenken, ob sich das Nachladen lohnt. Doch das große Update sorgt bei den Spielern für alles andere als Freude.
Hier könnt ihr den Trailer zu Counter-Strike 2 sehen:
Autoplay
„Wie man ein Spiel zerstört“
Wie reagieren die Fans? Valve hat es geschafft, mit diesem Update in kürzester Zeit die eigene Community gegen sich aufzubringen. Egal, ob auf Steam, Reddit oder unter der Ankündigung auf X. Überall haben die Entwickler hunderte Kommentare erhalten.
Dabei gibt es fast nur negatives Feedback gegenüber Valve. Abseits der plumpen Beleidigungen sehen die Spieler für sich keinen Mehrwert bei der Neuerung. Für sie macht es das Spiel schlechter, statt besser.
Gleichzeitig sind die Spieler genervt von den Dingen, die die Community seit Jahren fordert, aber nicht erhält. Darunter fällt auch ein adäquater Cheater-Schutz, der Spielern die Frustration nehmen soll.
Wie wirkt sich der Shitstorm aus? Betrachtet man die Rezensionen von Counter-Strike 2 auf Steam, so wird das Spiel am Tag nach der Änderung nur 31 % der Reviews positiv bewertet.
Das hat bei den insgesamt über 9 Millionen Reviews zwar keinerlei Auswirkung auf die Gesamtwertung, doch es zeigt, dass es keine Minderheit ist, die die Änderung schlecht findet.
Valve ist nicht gerade dafür bekannt, nach einem kurzen Shitstorm direkt einzubrechen. Ob und wie lange die Fans gegen die Änderung protestieren oder ob sie am Ende doch Gefallen am taktischen Nachladen finden, wird die Zukunft zeigen. Immerhin ist die Begeisterung für Skins noch wie damals: „Wer zur Hölle bist du?“ – Deutscher Twitch-Streamer zu Counter-Strike traut seinen Augen nicht, als er den Skin eines Fans sieht
Der Beitrag Counter-Strike zwingt Spieler nach 25 Jahren zum Nachdenken, und sie kommen gar nicht klar erschien zuerst auf Mein-MMO.
