Das Animationsstudio Wit Studio kümmert sich um ein komplettes Remake zu One Piece. Jetzt gab der CEO des Studios, George Wada, ein Interview bezüglich der Neuauflage.
Was wird sich ändern? Da die Animationen zu alt seien, so der Studio-Chef, sollen moderne Animationstechniken zum Einsatz kommen. Das Ziel sei es, mit diesen Techniken One Piece für ein neues Publikum zugänglich zu machen, einer neuen Generation sozusagen.
Zugleich bestätigt der CEO, dass es wohl kaum Filler geben werde und die Story sich nicht strecken solle:
Das Ziel ist es, das Werk mithilfe moderner Animationstechnologien wieder zum Leben zu erwecken und es einer neuen Generation von Fans auf der ganzen Welt zugänglich zu machen. Unser Studio beschränkt sich nicht darauf, die einzelnen Bilder einfach nur neu zu zeichnen – dieses Remake wird dicht und eindringlich sein, ohne unnötige Längen. Es wird visuellen Genuss, eine starke Erzählung und ein makelloses Tempo miteinander verbinden.
Ob der Anime gekürzt werden soll, wurde bislang nie klar kommuniziert. Jetzt haben wir aber die Gewissheit, dass One Piece dadurch an Länge verliert und so auch für Neueinsteiger zugänglich wird. So müssen sie sich nicht durch die über 1.500 Folgen wühlen, die der Anime hat.
Dazu zähle auch, dass man die Sendezeit ändere. Ursprünglich lief One Piece sonntags morgens um 8:00 Uhr, also zu einer Zeit, in der eigentlich Serien für Kinder laufen. Das Ziel sei es, qualitativ genauso gut zu werden wie andere Produktionen des Studios, beispielsweise Attack on Titan oder Spy x Family.
Die größte Herausforderung sei es dabei, die Erwartungen alteingesessener Fans zu übertreffen. Denn auch die will das Team abholen.
Zudem wolle man mit globalen Giganten wie Hollywood und Disney mithalten. Das Team habe realisiert, dass sie nicht nur für den japanischen Markt produzieren, sondern international.
Autoplay
The One Piece als Idee vom Autor
Wieso gibt es das Remake überhaupt? Der Autor des Piratenabenteuers, Eiichiro Oda, reflektierte sein bisheriges Werk kritisch. Dabei sei ihm aufgefallen, dass es vor so langer Zeit erfunden wurde, dass die neue Generation nicht denselben Enthusiasmus spüren würde wie alteingesessene Fans. Immerhin seien die neuen Generationen an moderne Produktionen gewöhnt.
Oda soll es sogar ein wenig bereut und gewollt haben, dass auch das junge Publikum in seine Geschichte findet.
Dementsprechend eng werde Oda in die Produktion eingebunden. Es solle seine Vision von One Piece als Remake umgesetzt werden.
Neue Bilder oder Videos gibt es leider nicht. Hier mussten sich Fans in der Vergangenheit sogar an einen Leak einer chinesischen Behörde klammern: Eine chinesische Behörde leakt Bilder zum Remake von One Piece, zeigt einen der wichtigsten Piraten
Der Beitrag Nach 1.155 Folgen One Piece geht es wieder von vorne los, jetzt verrät der Chef, was sich beim Remake ändert erschien zuerst auf Mein-MMO.
