Wer den aktuellen Raid in World of Warcraft abschließt, dürfte sich die Augen reiben. Denn die ganze Welt verändert sich.
Die ersten Raids von World of Warcraft Midnight sind live, doch die Story fühlt sich eher nach einem Finale an. Entsprechend drastisch sind auch die Auswirkungen auf Azeroth – denn was im Raid geschieht, hat dramatische Folgen für die ganze Spielwelt.
Spoilerwarnung: Falls ihr den Raid „Die Leerenspitze“ noch nicht abgeschlossen habt – in diesem Artikel geht es um die Folgen davon und die Story-Implikationen.
Autoplay
World of Warcraft versinkt in Mitternacht
Was passiert am Ende des Raids? Schon im Vorfeld zu World of Warcraft Midnight wurde bekannt, dass wir die Erweiterung als Heldinnen und Helden vermutlich verlieren werden. Nach schier endlosen Triumphen ist es an der Zeit, dass wir auch mal richtig scheitern – und genau das passiert am Ende der Leerenspitze.
Xal’atath ersticht Alleria mit ihrem Dolch und holt den dunklen Naaru hervor, der bisher in Alleria gefangen war. Daraufhin entfesselt sie die Macht des Naaru und verstärkt den Leerenstrom, der daraufhin den Sonnenbrunnen überwältigt und ihn in Leere taucht.
Das Cinematic könnt ihr euch etwa auf Twitch anschauen.
Wie beeinflusst das die Welt? Dieses Spektakel ist nicht nur Teil des Raids, sondern im Anschluss nahezu der ganzen Spielwelt. Nicht nur in Silbermond könnt ihr die Finsternis sehen, sondern auch in zahlreichen anderen Gebieten – in den Housing-Arealen, in Dornogal und zu großen Teilen in der alten Welt von World of Warcraft ebenfalls. Mitternacht bricht über die Welt hinein – und es ist überall zu bemerken.
Doch es gibt nicht nur optische Veränderungen. Auch die musikalische Untermalung in Silbermond ändert sich deutlich. Wo es vorher heroische Klänge voller Zuversicht und Heldenmut gab, klingt die Musik nun niedergeschlagener, unheimlicher. Der Eindruck, der entsteht: Das Ende der Welt ist nah und dieses Mal lässt es sich kaum abwenden.
Wie lange bleibt das so? Auch wenn das Finale der Erweiterung noch weit entfernt ist, wissen wir bereits, dass dieser Zustand nicht ewig anhalten wird. Zum einen wäre das auch lange Sicht doch ein wenig bedrückend (man denke nur an den Schlund aus Shadowlands zurück) und gleichzeitig gab es bereits Datamining zum Schicksal des Sonnenbrunnens. In Zukunft wird es uns wohl gelingen, den Brunnen wieder zu läutern – aber dann könnte Xal’atath ihre Ziele längst erreicht haben und den Brunnen gar nicht mehr benötigen.
Wie findet ihr die optischen Veränderungen, die mit der Veränderung des Sonnenbrunnens einhergehen? Findet ihr das beeindruckend und interessant, so wie vor vielen Jahren Argus am Himmel? Oder stört euch diese omnipräsente Dunkelheit?
So episch die Veränderung der Welt auch ist, etwas anderes lief nicht so heldenhaft wie erhofft – wer ein legendärer Champion sein wollte, hatte dafür nur 9 Stunden Zeit.
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