OpenAI schaltet „Slop-Maschine“ Sora ab, Nutzer hoffen jetzt auf das Ende der RAM-Krise

OpenAI schaltet die Video-KI Sora ab. Sora soll schon länger finanzielle Probleme haben. Viele Nutzer hoffen jetzt darauf, dass sich das Ende auch auf RAM- und Speicherpreise auswirken könnte.

Warum wird Sora eingestellt? Sora wurde im Dezember 2024 als Video-Tool von OpenAI vorgestellt und ermöglichte es, Videos von bis zu einer Minute Dauer zu erstellen. 2025 schloss man mit Disney einen Milliarden-Deal über bestimmte Nutzungsrechte ab.

Sora stand vor allem deswegen in der Kritik, weil man die KI-Videos kaum noch von echten Videos unterscheiden konnte. Das wurde oft als „AI Slop“ bezeichnet und kritisiert.

Am 25. März 2026 hat OpenAI völlig überraschend erklärt, dass man den Betrieb der KI-Video-App Sora einstellen wolle (via Tagessschau.de). Berichten zufolge soll Sora finanziell schon länger unter Druck stehen, da zu wenige Personen die Bezahlverdienste verwenden sollen.

In der Community hofft man jetzt, dass das Ende von Sora jetzt auch ein gutes Zeichen für die RAM- und Speicherpreise ist. Denn KI wie ChatGPT ist dafür verantwortlich, dass die Preise für Hardware seit Monaten kontinuierlich steigen. Wollt ihr wissen, wie die RAM-Preise derzeit aussehen, schaut in unseren RAM-Preis-Tracker auf MeinMMO.

OpenAI stellt Sora ein, Spieler hoffen jetzt auf sinkende RAM-Preise

Was sind die Hoffnungen? In einem Reddit-Thread wird das Ende von Sora und dessen App ausführlich diskutiert. Und viele Nutzer sehen künstliche Intelligenz als den Faktor, der viele Tech-Produkte unbezahlbar gemacht haben soll. Einige hoffen deswegen, dass die Preise nach dem Ende von Sora endlich wieder sinken, die Teuerung zumindest abflachen oder die KI-Blase endlich platzen könnte.

Doch selbst in der Community stehen dem viele skeptisch gegenüber, so schreibt etwa jemand auf die Frage, ob RAM wieder günstiger werde: „Nein, sie werden den Arbeitsspeicher einfach für andere Dinge nutzen.“

Sinken die Preise für RAM mit dem Ende von Sora? Das ist ziemlich unwahrscheinlich. Denn wichtige Hersteller wie Samsung oder SK Hynix haben bereits langfristige Rahmenverträge mit Rechenzentren und wichtigen KI-Projekten geschlossen.

Große Teile der Produktion landen daher in den nächsten Monaten und Jahren in verschiedenen KI-Projekten, die derzeit gebaut werden. Einige Produktionen sind bereits über Jahre hinweg ausgebucht, weil so eine große Nachfrage herrscht.

Hinzu kommt, dass verfügbare Ressourcen vor allem für teuren High Bandwidth Memory (HBM) und Enterprise-SSDs eingesetzt werden. Selbst wenn durch das Ende von Sora Ressourcen frei werden, dürften die schnell von einem anderen Projekt genutzt werden, am Ende sogar von OpenAI/ChatGPT selbst.

OpenAI erklärte selbst, man wolle sich nach dem Ende von Sora auf andere Bereiche konzentrieren. Außerdem hat der Konzern hinter ChatGPT vor wenigen Tagen bei einer weiteren Finanzierungsrunde erneut mehrere Milliarden US-Dollar erhalten. Hier dürfte daher bisher noch kein Ende zu sehen sein. Hinzu kommt, dass es neben Sora noch weitere Video-Alternativen gibt, etwa Veo 3.1 von Google/Gemini.

Diese durch KI verursachte Knappheit wird nicht einfach ausgeglichen, nur weil OpenAI jetzt sein KI-Video-Tool einstellt. Sora soll riesige Kosten für OpenAI verursacht haben, weswegen viele vermuten, dass der Mutterkonzern hier einfach die Reißleine ziehen musste.

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