Lovish – im Test (PS5)

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Spiel:LovishPublisher:Dangen EntertainmentDeveloper:LABS WorksGenre:GeschicklichkeitGetestet für:PS5Erhältlich für:PS5, Switch, XSXUSK:6Erschienen in:3 / 2026

Die Schöpfer des gelungenen 8-Bit-Metroid­vanias Astalon: Tears of the Earth bleiben ihrem visuellen Stil treu, wechseln aber das Genre. Stellt Euch einfach eine Mischung aus Super Mario Bros. und ­Super Meat Boy vor. Euch erwarten ca. 60 bildschirmgroße ­Levels, in denen Ihr stets den – meist zu Beginn verschlossenen – Ausgang erreichen müsst, ohne einen Treffer durch einen Gegner oder eine Falle einzustecken. Sterbt Ihr, verliert Ihr einen Eurer zu Anfang 200 Lebenspunkte. Ab und an erwarten Euch noch eingestreute Bosskämpfe. Zur Belohnung gibt es im Anschluss an jeden Abschnitt zahlreiche humoristische Zufallsereignisse mit Referenzen auf Popkultur und Videospielklassiker. Meist haben diese kaum Auswirkungen oder beschenken Euch nur mit zusätzlichen Leben oder Münzen. Jedoch erhaltet Ihr dadurch auch Upgrade-Artefakte, um beispielsweise bei jedem Tod eine Münze einzusacken, oder Ihr schaltet die Möglichkeit frei, geheime Kronen für Speedrun-Rekorde abzusahnen.

Mit dem erworbenen Geld heimst Ihr zudem nützliche Fähigkeiten wie einen Dash, einen Schutzschild oder einen vertikalen Schwerthieb ein. Die machen Euch das Leben leichter und helfen Euch, weitere versteckte Kronen zu finden. Sammelt Ihr genug davon, könnt Ihr Geheimnisse entdecken wie ein Boss-Helferlein oder dürft einen frühen Build des Spiels ausprobieren. Zudem gibt es weitere Überraschungen wie ein Game-Boy-inspiriertes Mini-Abenteuer. Hier steckt einfach unheimlich viel Entwicklerliebe drin.

Meinung & Wertung

Steffen Heller meint: Schon beim charmanten Startbildschirm und dem eingängigen Retro-Soundtrack war mir klar: Das wird super! Und ich wurde nicht enttäuscht. Einzig die häufige Wiederholung von Zufallsevents, die keinen spielerischen Mehrwert bieten, störte zwischendurch das Gesamtbild. Jedoch lassen sich diese nach dem Endboss immerhin überspringen. Nach dem Finale hätte ich mir lieber noch mehr Levels gewünscht, statt nur weitere Pazifismus- und Speedrun-Krönchen in bekannten Herausforderungen einzusacken. Aber wenn ein Spiel mich mit dem Hunger nach mehr hinterlässt, macht es offensichtlich sehr viel richtig.

Flotter Hardcore-Plattformer, der mit viel Humor glänzt und mehr bietet, als Ihr erwarten würdet.

Singleplayer85MultiplayerGrafikSound

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