Nach dem holprigen Start von Crimson Desert haben sich die Bewertungen immer weiter verbessert und viele Spieler genießen das Open-World-Adventure. Auch wenn die Inhalte schier unendlich wirken, enthüllen die Entwickler jetzt ihre Pläne für die Zukunft.
Was war das für ein Gespräch? Die Entwickler von Crimson Desert haben mit ihren Aktionären über die Zukunft des Spiels gesprochen. Dabei gingen sie sowohl auf die kurzfristigen Verbesserungen, als auch auf die langfristigen Updates und DLCs ein.
Wie üblich bei Aktionärsversammlungen spiegeln die Kommentare nur die derzeitigen Gedanken der Entwickler wider. Diese können sich viel wahrscheinlicher ändern als offizielle Ankündigungen.
Hier könnt ihr sehen, wo es ein legendäres Pferd gibt:
Autoplay
Updates, Updates, Updates
Wie sieht die nahe Zukunft bei Crimson Desert aus? Zunächst einmal möchten die Entwickler von Crimson Desert sich um die aktuellsten Probleme im Spiel kümmern. Dabei haben sie auch ganz klar die Steuerung im Blick, die für viele bislang noch ein echtes Problem darstellt.
Hier haben die Entwickler mit dem ersten Patch Verbesserungen erwirkt, perfekt läuft das jedoch noch lange nicht. Auch gewisse Gameplay-Mechaniken wollen die Entwickler nochmal anpassen. Denkbar wäre hier die Balance von Bossen, gewisse Rätsel oder Quest-Designs.
So haben die Entwickler bereits mehr Schnellreise-Punkte hinzugefügt, damit es die Spieler leichter haben. Den an eurem Haus müsst ihr allerdings erst freischalten.
Kommen DLCs für Crimson Desert? Nach dem aktuellen Stand planen die Entwickler keine DLCs für Crimson Desert. So möchte man sich derzeit erstmal auf kostenlose Patches konzentrieren, die auch neue Inhalte liefern können.
Ausgeschlossen sind DLCs in Form von Erweiterungen jedoch nicht. CEO Huh betont explizit, dass diese ein valides Geschäftsmodell seien, man seinen Fokus derzeit aber noch nicht darauf lege und entsprechend auch kein DLC in Arbeit sei.
Kommt der Multiplayer? Nein, die Entwickler von Crimson Desert bringen erstmal keinen Multiplayer. Zwar war der Titel ursprünglich als MMORPG geplant, doch das kann man nicht einfach so wieder hineinpatchen. Die größte Sorge gilt dabei der Technik. So könnte die aktuelle Hardware kaum genügend Leistung bringen, um mehrere Spieler auf der Welt zu bewerkstelligen.
Beim Thema Mods sieht es ähnlich aus. Die Entwickler erkennen das Potenzial einer Modding-Community an, müssten dafür aber auch ihre Engine weiter öffnen. Dagegen hätten sie zwar nichts, der Schritt ist derzeit aber auch noch nicht geplant.
Was ist mit der Story? Die Geschichte von Crimson Desert wird von vielen eher verschmäht. Sie sei nicht besonders spannend und die Taten würden sich nicht wirklich logisch aneinanderreihen.
Hierzu sagt der CEO, dass er Verständnis für die schlechten Gefühle der Nutzer habe. Gleichzeitig betont er jedoch, dass man sich ab einem gewissen Punkt dazu entschieden habe, die Kern-Gameplay-Elemente weiter zu verbessern, statt die Story noch weiter auszubauen.
Es musste wohl zwischen beiden priorisiert werden, um den Zeitdruck des Releases zu schaffen.
Crimson Desert steigt immer weiter in seinen Bewertungen an. Dass die Entwickler erstmal kein Geld für die kommenden Updates möchten, wird die Spieler wohl freuen. Fraglich ist bloß, wie viele echte Inhalte wirklich in den Patches stecken oder ob das Open-World-Adventure so erst einmal bleibt, wie es gerade ist. Das Gameplay ist definitiv nicht einfach: Spieler aus Crimson Desert scheitern reihenweise an Duell, Fuchs verrät genialen Trick: „Beim Twist am Ende habe ich glatt meinen Kaffee ausgeprustet“
Der Beitrag Macher von Crimson Desert versprechen kostenlose Updates, aber ein gewünschtes Feature wird es wohl nie geben erschien zuerst auf Mein-MMO.
