Bit.Trip Runner – im Klassik-Test (Wii)

Spiel:Bit.Trip RunnerPublisher:Aksys GamesDeveloper:Gaijin GamesGenre:GeschicklichkeitGetestet für:WiiErhältlich für:WiiUSK:Erschienen in:7 / 2010

Der vierte Teil der Bit.Trip-Reihe geht neue Wege: Zwar bleibt auch Runner dem klassischen Serien-Look und dem Rhythmus-basierten Spielprinzip treu, ist aber weitaus gnädiger als die drei knackschweren Vorgänger. Das Runner-Aben­teuer ist nicht in drei lange Levels, sondern viele kleine, abgeschlossene und direkt wählbare Häppchen unterteilt; auf Wunsch springt Ihr nochmals hinein, um Eure Punktzahl zu ­verbessern.

Der pixelige Protagonist Commander ­Video wetzt automatisch von links nach rechts. Eure Aufgabe ist es, auf Hindernisse mit dem richtigen Timing zu reagieren. Ihr könnt springen, Hindernisse treten, auf dem Boden rutschen oder mit Trampolinen weite Sätze machen. Natürlich findet jede Aktion erneut im Rhythmus der Musik statt und produziert weitere Klänge. Unterwegs sammelt Ihr Goldbarren und Plus-Symbole: Je mehr Ihr von Letzteren habt, desto üppiger fällt die Sound-Untermalung aus.

Bit.Trip Runner ist weniger frustrierend als die Vorgänger, aber noch lange nicht einfach: Die kurzen Abschnitte werden bald anspruchsvoll, ein Fehler katapultiert Euch wieder zum Anfang zurück. Kommen die Hindernisse erst einmal in kurzer Reihenfolge, ist mehr stures Auswendiglernen denn Fingerfertigkeit gefragt. Trotzdem ist die Freude groß, wenn Ihr einen kniffligen Abschnitt schließlich perfekt gemeistert habt und Euer Glück in der von Pitfall!-inspirierten Bonusrunde versucht. Mit Runner behält Gaijin Games die hohe Qualität der Bit.Trip-Reihe bei und gibt sich mit seinem ­offeneren Aufbau einsteigerfreundlicher als die Vorgänger. Wer die bereits mochte, kommt um die neue Episode ohnehin nicht herum.

Gewohnt stilvoller Pixel-Reaktionstest, der diesmal einsteigerfreundlicher ist.

Singleplayer70MultiplayerGrafikSound

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