Die Devs haben in einem Talk erklärt, warum ihr Shooter nicht nur toll aussieht, sondern obendrein auf einer GTX 1070 läuft. Das Geheimnis dahinter ist Optimierung, die man sich als kleines Team herausnehmen könne.
Um welchen Shooter geht es? Die Entwickler haben auf Reddit ihren neuen Shooter Shadow Project vorgestellt, der 2026 auf Steam erscheinen soll. Es soll sich dabei um einen Story-basierten, taktischen First-Person-Shooter handeln, der in der Zeit des Kalten Krieges spielt.
In einem „Ask us Anything“ auf Reddit haben sie nun Details rund um ihren Spiel verraten. Ihr Geheimnis, warum der Titel selbst auf jahrealter Hardware gut läuft? Optimierung. Eine Sache, die oft von vielen Teams oft vernachlässigt wird. Ein gutes Beispiel dafür ist Borderlands 4, was seit Release unter Performance-Problemen leidet.
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Optimierung eines Spiels ist in einem kleinen Team leichter als in einem großen Studio
Warum ist das Spiel so gut optimiert? Die Entwickler betonen in ihrem Post, dass ihr neuer Shooter selbst auf einer GTX 1060, eine 10 Jahre alte Grafikkarte, flüssig mit 60 FPS laufe. Der Grund dafür sei eine sehr gute Optimierung.
Sein wichtigstes Argument, warum bei ihm im Team die Optimierung so gut funktioniere, sei vor allem eine Sache der Team-Größe: In einem kleinen Team – wie seinem eigenen – kann eine einzelne Person die volle Kontrolle über die Engine und technische Entscheidungen behalten, was gezielteres Arbeiten, bessere Performance und flexiblere Entwicklung erlaube.
In großen Studios dagegen führen viele beteiligte Personen an der Engine zu komplexeren Abläufen, unklaren Zuständigkeiten und ineffizienteren Prozessen, weshalb Optimierung oft erst am Ende der Entwicklung erfolge.
Kleine Teams können direkter und effizienter arbeiten, große müssen mit mehr Abstimmung und Chaos rechnen. Außerdem erklärte der Entwickler, dass er allein an der Engine arbeite, was volle Kontrolle und Wissen über alle technischen Aspekte bedeute.
Er gibt aber auch zu, dass eine frühzeitige Optimierung in einem kleinen Team sehr gut funktioniere, aber in großen Teams kaum wirklich praktikabel sei. So schreibt er auf Reddit.com:
Doch wenn mehr Leute an der Engine arbeiten, wird es richtig chaotisch. Das ist zu erwarten und wird sich wohl nie ganz lösen lassen, hat aber den Nachteil, dass die Arbeitsabläufe nicht immer zu 100 % eingehalten werden. Daher heben sich die Teams die Optimierung meist bis zum Schluss auf. Sie tun dies, weil man, wenn man es am Anfang macht und die Leute sich nicht an x und y halten, alles zurückverfolgen muss. Das ist Zeitverschwendung und führt zu einer noch aufgeblähten Entwicklung.
Sobald man sich also in der Endphase der Produktion befindet, beginnen die Renderer oder wer auch immer mit dem hektischen Endspurt, um das Spiel auf den Markt zu bringen. In 90 % der Fälle ist das viel zu viel Arbeit für die Anzahl der dafür eingeteilten Leute, und das führt zu miserablen Veröffentlichungen. Die meisten Studios werden ein Spiel nicht verzögern, nur weil es auf einer RTX 2070 oder einer schwächeren Grafikkarte nicht läuft. Es gibt eine Debatte darüber, ob das so sein sollte oder nicht, und es gibt gute Argumente auf beiden Seiten.
Laut Entwicklern könne man mit einer GTX 1070 in Full-HD die 60 FPS in niedrigen Einstellungen erreichen. Mit FSR könne man die Einstellungen fast auf „Hoch“ hochdrehen und gleiche stabile Bildrate wie in „Niedrig“ erzielen.
Ein bekannter Entwickler zeigt, was alles möglich ist, wenn man ein Spiel ordentlich optimiert. Die Verbesserung der FPS-Rate ist beachtlich. Und das zeigt, dass es sich lohnt, ein Spiel optimiert auf den Markt zu bringen. Denn fehlende Optimierung ist ein Problem, welches viele moderne Spiele mit sich bringen: Ein Entwickler zeigt, was das Geheimnis eines guten PC-Spiels auf Steam ist: Optimierung
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