„Money-Cheat“ für Steam druckt Geld und jedes Spiel kann laut Experte davon profitieren

Um auf Steam Geld zu verdienen, braucht es mehr als einfach nur einen guten Titel. Ein Experte hat nun erklärt, wie jeder Entwickler einen eigenen „Money-Cheat“ in seinen Titel einbauen kann.

Um wen geht es? Der Steam-Experte und Berater Chris Zukowski hat auf der Game Developers Conference erklärt, wie Steam hinter den Kulissen funktioniert. Im Zentrum seines Vortrags standen die sogenannten „Golden Goose“-Spiele (Goldene Gans), die für die Plattform besonders wichtig sind.

Laut Zukowski sind das Spiele, die in den ersten sechs Monaten nach dem Start etwa 150.000 Dollar verdienen und rund 500 Bewertungen von Spielern bekommen. Wenn ein Spiel diese Zahlen erreicht, hat es laut ihm den Sprung ins „echte Steam“ geschafft.

Das ist auch der Punkt, an dem die Entwickler auf einen „Money-Cheat“ zurückgreifen können, der ganz einfach viele Tausende Dollar einspielen kann.

Wenig Arbeit für viel Geld

Was ist das für ein „Money-Cheat“? Der Trick, den der Experte auf der Konferenz vorgestellt hat, dürfte vielen Gamern bekannt sein. Dabei geht es um sogenannte Supporter Packs. Das sind DLCs, die nur der Unterstützung der Entwickler dienen.

Anders als reguläre Add-ons oder Erweiterungen gibt es für die Spieler nur ein kleines Goodie wie eine goldene Krone, einen Skin oder einen anderen Hintergrund. Für drei bis fünf Euro spendiert man den Entwicklern sozusagen einen Kaffee und bekommt dabei eine Aufmerksamkeit.

„Das ist rein kosmetisch, wertlos, aber es lohnt sich auf jeden Fall“, sagt er über die Supporter-Packs. „Ich empfehle keine DLC-Erweiterungspakete, weil sich die Leute auf Steam darüber beschweren, aber Supporter-Packs und Soundtracks sind eine hervorragende Sache.“

Der Trick hinter den Supporter-Packs liegt wohl daran, dass nur echte Fans sie kaufen würden und sie nicht erwarten, hochwertige Inhalte im Gegenzug zu bekommen. Anders sei das bei echten Erweiterungspaketen wohl, weil die Spieler sich hier immer viel erhoffen.

Wie gut funktioniert das? Laut Zukowski hatte ein solcher DLC eine Kaufquote von 2,59 %, also entsprechend niedrig. Dennoch spielte der DLC 11.531 US-Dollar (etwa 9.950 €) ein, ohne dass es große Beschwerden darüber gab.

Laut dem Experten verdiente ein anderer Entwickler zudem 60.980 Dollar (etwa 52.550 €) mit dem digitalen Soundtrack seines Spiels, der eine ähnliche Kaufquote von 2,8 % aufwies.

Trotz der niedrigen Kaufraten verzeichnen die Entwickler durch ihre Unterstützer-Packs signifikante Mehreinnahmen und das, ohne Ärger mit der eigenen Community wegen nicht erfüllter Erwartungen einzugehen. Die Community wiederum fühlt sich gut, einen Entwickler unterstützt zu haben, den sie mögen. Eine Win-Win-Situation.

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Der „Money-Cheat“ auf Steam ist universell bei jedem Titel einsetzbar und hilft den Entwicklern, zusätzliche Einnahmen von ihren treusten Fans zu generieren und das ohne viel Aufwand, weil Musik des Spiels zu verpacken oder ein goldenes Krönchen zu zeichnen, schnell und einfach geht. Der Experte weiß genau, wie Steam tickt: Steam-Experte fleht Entwickler an: „Gabe Newell kann sich von Wishlists keine Yachten kaufen“

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