Ein 50-jähriger ehemaliger Spieler stieß auf eine alte Box, in der er seine damaligen Utensilien für Dungeons & Dragons aufbewahrte. Die Community kann die Nostalgie des Finders nachempfinden, jedoch nach ein paar Klarstellungen nicht verstehen, wieso er so lange nicht mehr gespielt hat.
Worauf ist der ehemalige Spieler gestoßen? Der Nutzer leedo8 teilte auf Reddit ein Bild einer alten Metallbox, die äußerlich wie ein einfaches, unspektakuläres Relikt aussieht. Drinnen befindet sich jedoch ein Schatz alter Erinnerungen aus den 80ern: Alte Würfel, Stifte und Radiergummis, die der nun Mitte-50-Jährige in seiner Kindheit für Dungeons & Dragons benutzt hat.
„Ich habe mir angewöhnt, immer einen ganzen Vorrat an Bleistiften mitzunehmen, da wir scheinbar nie genug hatten”, erklärt der ehemalige Spieler, „Ich bin jetzt in meinen 50ern und spiele leider nicht mehr. Das liegt schon seit langer Zeit hier herum.”
Als der Redditnutzer jedoch auf weitere Fragen eingeht, kann die Community kaum nachvollziehen, wieso er dem Spiel in den 40 Jahren nicht mal wieder eine Chance gegeben hat.
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Das Alter ist vielleicht ein Grund, aber keine Ausrede
Was ist der Plan für die Box? Der Ex-Spieler beruhigt einen anderen Nutzer auf Reddit, der den emotionalen Wert der Box als Erinnerungsstück hervorhebt, dass dieser sich keine Sorgen darum machen muss, dass er die Box jemals abgeben würde: „Die könnte ich niemals abgeben, ich gebe sie einfach an jüngere Spieler weiter.”
Und das hat er bereits teilweise getan. Einige seiner Würfel sind in den Besitz seiner 25-jährigen Tochter gefallen, die selbst D&D-Spielerin ist. Nach dieser Erkenntnis können andere D&D-Enthusiasten nicht nachvollziehen, wie er noch nicht mit ihr zusammen gespielt haben könne.
Der Vater erklärt, dass sie über 5 Stunden mit dem Auto entfernt lebt, und die beiden das vielleicht angehen können, wenn sie näher beieinander wohnen.
Spielt das Alter eine Rolle? Auch wenn der Spieler das letzte Mal vor 40 Jahren gespielt hat, als er noch ein Kind war, will die Community ihn ermutigen, Dungeons & Dragons auch als Erwachsener eine Chance zu geben. Ja, man hat deutlich weniger Zeit als ein Schulkind, doch das war für andere Spieler auch nur eine Hürde und keine Ausrede.
„Ich bin auch 50 und habe während der Pandemie mit ein paar Freunden angefangen, jeden Mittwochabend zu spielen (denn was hätten wir sonst schon tun sollen). Sechs Jahre später sind wir immer noch dabei”, berichtet RegressToTheMean, „Die paar Stunden, die wir jeden Mittwoch spielen, sind uns wichtig, also nehmen wir uns die Zeit dafür.”
Auch der Spieler Desperate_Turnip_219 versucht, den ehemaligen Fan zu überzeugen, dass die Box mehr als ein Erinnerungsstück sein kann, nämlich ein neuer Motivator: „Das scheint der ideale Anlass zu sein, wieder anzufangen! Als langjähriger Spielleiter habe ich gelernt, dass es immer Leute in deinem Umfeld gibt, die D&D schon mal ausprobieren wollten, aber nie dazu gekommen sind. Frag mal herum, du wirst vielleicht überrascht sein.”
Alte D&D-Schätze können nicht nur nostalgisch machen, sondern auch Familienmitglieder verbinden, wenn sie das Spiel als ein gemeinsames Hobby teilen. Das könnte im Fall des Redditnutzers ein schönes Erlebnis mit seiner Tochter werden. Und damit sollte er nicht zu lange warten, denn bei einem anderen Fall stieß der Finder auf die bittere Erkenntnis, dass es dafür zu spät war: „Ganz viel Nostalgie”- D&D-Spieler erhält nach dem Tod seines Schwiegeropas ein bittersüßes Erbe
Der Beitrag Ehemaliger Spieler von D&D entdeckt nach 40 Jahren seine alte Box, die Community sagt, dass er wieder spielen muss erschien zuerst auf Mein-MMO.
