Obwohl die Netflix-Serie Bridgerton im frühen 19. Jahrhundert spielt, geht es auch beim edlen Adel manchmal zur Sache. Viele der Sex-Szenen werden dabei zu großem Gesprächsstoff, doch sie sind nicht immer realistisch. Wie eine Historikerin erklärt, hätten sie manchmal sogar zum Tod führen müssen.
Was ist Bridgerton für eine Serie? Bridgerton ist der Name einer fiktiven Adelsfamilie aus England des frühen 19. Jahrhunderts. Die Netflix-Serie basiert auf mehreren Büchern. In den jeweiligen Staffeln ist immer ein Kind von Violet Bridgerton im Mittelpunkt und deren Weg zur Liebe und zur Hochzeit.
Dabei gibt es nicht nur Gespräche, sondern auch mal Sex-Szenen, die die Entwicklung der Figuren repräsentieren.
Viele davon werden von den Fans heiß diskutiert, so auch die Kutschen-Szene aus der 3. Staffel, die auf YouTube allein 3,2 Millionen Aufrufe generiert hat. Die ist aber gar nicht mal so realistisch, wie eine Historikerin in einem Video erklärt, denn eigentlich müssten sie dabei sterben.
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Elegant, aber nicht robust
Was sagt die Historikerin zur Szene? Dr. Esmé Louise James ist eine australische Historikerin, die sich viel mit Sex-Geschichte beschäftigt, mit Bezug auf Literatur. Dazu erstellt sie auch Content und konnte auf der Plattform TikTok etwa 2,4 Millionen Follower sammeln. Sie hat das Format Kinky History kreiert, das sogar zu einer eigenen Live-Show und einem Buch wurde.
In einem aktuelleren TikTok-Video schaute sie sich die Kutschen-Szene aus der 4. Folge der 3. Staffel von Bridgerton an. Am Ende der Folge macht Colin Bridgerton Penelope Featherington ein Liebesgeständnis in einer fahrenden Kutsche. Zwischen den beiden kommt es danach zu Zärtlichkeiten und letztendlich zu einer Sex-Szene. Die laut Dr. Esmé Louise James eigentlich hätte anders enden müssen.
Als Erstes geht die Historikerin auf die Kleidung ein. In der Regency-Ära von England gab es zwar die typisch prunkvollen Kleider, doch unter ihnen trugen die Frauen keine Unterwäsche. Das visualisiert die Historikerin mit Karikaturen aus der Zeit, die sich darüber lustiggemacht haben.
