Diablo hat einen eigenen Jesus, der in Lord of Hatred zurückkehrt, doch er verbreitet keine Nächstenliebe

Die Geschichte von Diablo 4 geht bald mit der zweiten Erweiterung, Lords of Hatred, weiter. Der Oberschurke Mephisto kehrt zurück, diesmal aber in Form von Akarat. Doch wer ist das überhaupt?

Wer ist Akarat? Akarat wurde in Xiansai geboren. Das ist ein Ort im weitesten Norden von Sankturio, den man bisher in keinem Diablo-Spiel erkunden konnte. Seine Mutter stammt aus Nahantu, musste aber mit vielen Bewohnern fliehen, nachdem Mephisto das Land mit seinem Hass verseucht hatte.

Auch Akarat musste aber als Kind fliehen, nachdem sein Dorf von Dämonen attackiert wurde. Er schloss sich irgendwann einem Orden an, der auf Meditation und Frieden setzte. Wie ein Mönch-Orden entsagten sie dem Materiellen. Eines Tages sah Akarat ein Lichtereignis, das angeblich auf den Engel Yaerius zurückzuführen ist. Er soll Akarat angeblich zu einem Propheten erklärt haben, der die Lehren des Lichts verbreiten soll.

Es ist aber nicht ganz klar, ob das wirklich so passiert ist oder Akarat eigentlich etwas ganz anderes gesehen hat. Daraufhin hat sich Akarat aber auf die Reise begeben, das Licht zu predigen, das in den Menschen schlummern soll, um dem Bösen zu entsagen.


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Trailer zu Diablo 4 zeigt, wie grausam der Bösewicht in Lord of Hatred ist

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Akarat in Nahantu

Wie entwickelte sich Akarat zu einem Propheten? Nach seiner angeblichen Offenbarung begab sich Akarat auf eine Pilgerreise nach Kehjistan. Mit ihm kam seine Kindheitsfreundin Ysevete als seine erste Anhängerin. Er verbreitete seine Lehren des Lichts und sammelte Anhänger.

Eines Tages führte ihn sein Weg dann nach Nahantu, dem Land, das mit dem Hass von Mephisto korrumpiert war. Dort trafen sie auf den Umbaru Tusega, der ihnen gegen die Monster half. Nachdem Akarat und seine Begleiter Tusega geholfen hatten, seinen toten Bruder zu finden, schloss sich Tusega Akarats Truppe an. Akarat hatte ein neues Ziel: Er will den Einfluss von Mephisto vernichten.

Dafür suchten sie einen Samen des Hasses, den Akarat tatsächlich reinigen konnte. Danach suchten sie die anderen Samen des Hasses und befreiten das Land von der Korruption. Akarats Taten verbreiteten sich und er bekam wieder neue Anhänger. Eines Tages fand er in Nahantu die Geisterwelt.

Er lehrte seine Anhänger auch, dorthin zu reisen, und sie erkundeten diese Welt. Dieses Wissen führte zur Entwicklung der Geistgeborenen, der neuen Klasse aus der Erweiterung Vessel of Hatred für Diablo 4. Während sich Akarat und seine Anhänger aber mit der Geisterwelt beschäftigten, kehrte der Hass zurück, um Nahantu erneut zu infizieren.

Akarat erkannte dank des Geister-Wächters Ah Bulan, dass er eine Aufgabe hat: Er muss Mephisto, den Ursprung der Korruption, zerstören. Ansonsten kann Nahantu nicht befreit werden. Ohne es seinen Anhängern zu verraten, begab er sich in den Dschungel des Landes.

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Die Konfrontation mit Mephisto

Wie lief der Kampf zwischen Mephisto und Akarat ab? Auf seiner Reise, die Samen des Hasses zu zerstören, fand Akarat eine Höhle. Dort fand er den Avatar von Mephisto, einen blutigen Wolf. Auch ihn könnt ihr in Diablo 4 sehen. Ysevete, die Akarat heimlich gefolgt ist, empfand unbeschreibliche Schmerzen allein von den Worten von Mephisto.

Ein Kampf zwischen Akarat und Mephistos Avatar begann. Akarat kämpfte erbittert, erkannte aber auch, dass er ihn, ein unsterbliches Wesen, nicht im Kampf besiegen kann. Er trickste ihn aus. Akarat ließ sich von ihm beißen und setzte das Licht in seinem Inneren frei. Solche Schmerzen hat Mephisto noch nie gespürt. Sein Avatar wurde zerstört, aber Akarat starb.

Ysevete brachte den Körper von Akarat an einen von ihm und seinen Anhängern erbauten Ort des Lichts. Dort wurde er auch begraben, damit sein Körper nicht korrumpiert werden kann. Seine Anhänger verbreiteten die Lehren von Akarat in Geschichten und anderen Werken. Ysevete gründete die Geistgeborenen. Akarat selbst tauchte in der Geisterwelt in Form eines Löwen auf, dem man als Spieler begegnen kann.

Auf Akarat Lehren basiert auch der Orden von Zakrum, also die Kirche des Lichts. Akarat selbst hatte nie die Absicht, einen Orden oder eine Religion zu gründen. Somit basieren auch die Paladine auf Akarats Lehren, auch wenn der Zakrum-Orden gerne mal zu Fanatismus und anderen Extremen führt.

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Die unerfreuliche Rückkehr von Akarat

Wie kehrt Akarat in der nächsten Erweiterung zurück? In der 1. Erweiterung von Diablo 4 trifft man als Spieler auf Eru. Er möchte uns helfen, Neyrelle zu befreien. Doch letztendlich verrät Eru den Spieler und Neyrelle. Er hat einen Pakt mit Mephisto geschlossen, um Nahantu zu schützen.

Eru nimmt den Seelenstein von Mephisto und den Körper von Akarat. Nach dem Bosskampf gegen Mephisto sieht man, wie Akarat wiederbelebt wird. Aber nicht als er selbst, sondern besessen von Mephisto.

Wie man in einem Trailer zur kommenden Erweiterung Lord of Hatred (Quelle: YouTube) sieht, versucht Mephisto nun als falscher Prophet Arakat die Welt von Sankturio endgültig mit seinem Hass zu korrumpieren. Somit handelt er entgegen der eigentlichen Lehren von Arakat.

Der Prophet des Lichts ist endgültig zu dem geworden, was er eigentlich vernichten wollte. Wie gefährlich Mephisto in der neuen Erweiterung wohl werden wird, zeigte Blizzard bereits in einem neuen Video: Neues Video zeigt, wie gefährlich der Obermotz in Diablo 4: Lord of Hatred wirklich wird, ist genauso düster, wie man erwarten würde

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