Laysara: Summit Kingdom – im Test (PS5)

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Spiel:Laysara: Summit KingdomPublisher:NejcraftDeveloper:Quite OK GamesGenre:StrategieGetestet für:PS5Erhältlich für:PS4, PS5, Switch, XOne, XSXUSK:12Erschienen in:4 / 2026

Hier ist der Untertitel Programm: Statt wie etwa in Tropico 6 oder Anno 117 Inseln zu besiedeln, werdet Ihr beauftragt, Ortschaften in asiatischen Gebirgswelten aus dem Boden zu stampfen, da sich in den darunterliegenden Ebenen ein für die Menschen gefährlicher Nebel ausbreitet. Das ungewöhnliche Setting geht mit allerlei interessanten Herausforderungen einher. So müsst Ihr Euch in den 15 Kampagnenmissionen nicht nur mit oft sehr begrenztem Bauplatz herumschlagen, sondern auch mit drei Vegetationszonen. Das fruchtbare Tiefland ist ideal für Landwirtschaft, Tierhaltung und Holzgewinnung. In der gemäßigten Zone stößt man unter anderem auf Salz- und Kupfervorkommen, während die kalte, oft schneebedeckte Hochgebirgszone von den Mönchen bevorzugt wird und zudem selten Erze beherbergt.

Da es drei Kasten (Tiefländer, Handwerker, Mönche) gibt und jede in den Bereichen Essen, Wohlstand und Erleuchtung andere Güter aus teils unterschiedlichen Zonen benötigt, müsst Ihr mithilfe von verschiedenen Wegearten, Brücken, Lastenaufzügen und Tunneln zügig für eine möglichst effiziente Logistik sorgen. Eine wichtige Rolle spielt das Wetter: Hat sich über längere Zeit Schnee angehäuft und beginnt es dann durch hohe Sonneneinwirkung zu tauen, kommt es zu Lawinenabgängen, die großen Schaden anrichten. Bestes Gegenmittel sind dicht gepflanzte Nadelwälder und widerstandsfähige Spezialbarrieren. Später könnt Ihr Lawinen mit einer besonderen, sehr kostspieligen Apparatur sogar aktiv auslösen, bevor sich zu viel Schnee angehäuft hat.

Meinung & Wertung

Sönke Siemens meint: Seien es die drei Vegetationstypen, die Lawinen-Mechanik oder die handgemachten Gipfel-Szenarien – es wird einiges aus der Gebirgsthematik gemacht inklusive einer netten Storykampagne. Die Pad-Steuerung ist fix verinnerlicht, die gut strukturierte Oberfläche hilft, Logistikprobleme zügig zu beseitigen, und die bunte Himalaja-Optik gefällt. Für Motivation sorgen Szenario-Karten, ein Sandkasten- ­sowie ein ”Freies Bauen”-Modus und Herausforderungs-Missionen. Schade nur, dass es keine prozeduralen Karten gibt, sich Gebäude nicht rotieren lassen, Straßenbau etwas umständlich ist und Politik- und Sozial-Mechaniken fehlen.

Charmanter City-Builder mit Gebirgs-Setting, in Sachen Spieltiefe und Komfort ist aber noch Luft nach oben.

Singleplayer74MultiplayerGrafikSound

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