„Zu viele“: Entwickler stammt aus einem Ort mit 1000 Einwohnern, verkauft sein erstes Steam-Spiel 250.000 Mal

Auf Steam feiern kleinere Spiele oft große Erfolge. Das überrascht viele Indie-Entwickler, weil sie sich gar nicht vorstellen können, dass ihr Spiel von so vielen Leuten gekauft wird. Für einen war es noch unvorstellbarer, weil er aus einem kleinen Dorf stammt.

Um welches Spiel geht es? Nachdem Dwarves: Glory, Death and Loot seit dem 17. August 2023 im Early Access auf Steam war, erschien die Vollversion am 22. Januar 2026. Das Spiel ist ein Auto-Battler mit Zwergen. Vor einem Kampf bereitet ihr eure Krieger vor, gebt ihnen Items und schickt sie dann in einen automatisierten Kampf.

Hinzu kommen dann Roguelike-Elemente und Entscheidungen zwischen den Kämpfen, die beeinflussen, wie sich eure Zwergen-Armee entwickelt. Das kommt nicht nur bei den Wertungen auf Steam gut an (82 % positiv bei über 2.300 Reviews), sondern spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen wieder, wie der Entwickler in einem Interview verrät. Das hat ihn völlig überwältigt, da er nur in einem kleinen Dorf lebt.


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Dwarves: Glory, Death and Loot zeigt Kampf einer Zwergenlegion gegen Orks im „Early Access“-Trailer

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Es war einfach ein schrittweiser Fortschritt

Wie gut verkaufte sich das Spiel? Dwarves: Glory, Death and Loot stammt vom Entwickler Hamma Studios und ist sein erstes Spiel auf Steam. Es wird zum Teil auch von Sidekick Publishing vertrieben, dem Publishing-Label des deutschen Twitch-Streamers HandofBlood. In einem Interview auf YouTube verriet Rafa, der CEO und Entwickler von Hamma Studios, dass sich das Spiel über 250.000 Mal auf Steam verkauft hat. Da haben wohl auch Videos von HandOfBlood geholfen.

Für ihn sei das völlig unvorstellbar, da er keine Vergleiche hat. Im ersten Monat des Early Access erreichte das Spiel laut dem Entwickler bereits 30.000 Spieler, und über die nächsten Monate und Jahre stieg die Zahl stetig an. Die heutige Zahl kann er selbst nicht verstehen. Es wurde einfach immer besser, und es kamen immer mehr Spieler dazu … Ich meine, das ist der Wahnsinn. Ich glaube, mir ist das gar nicht bewusst geworden, aber es war einfach ein schrittweiser Fortschritt.

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Er stammt aus einem Dorf mit nur 1000 Einwohnern. Für ihn seien schon diese 1000 Leute zu viele, weil er sie alle nicht kennen kann. Deshalb sei eine Zahl von 250.000 Menschen für ihn völlig unvorstellbar. Laut seines x-Accounts lebt er mittlerweile aber in einer größeren Stadt.

Wie geht es für ihn weiter? Vor seinem großen Erfolg sei ihm gar nicht in den Sinn gekommen, eine Karriere als Spiele-Entwickler zu verfolgen. Seit einem Jahr entwickelt er aber in Vollzeit Spiele.

Dwarves: Glory, Death and Loot sei laut dem Interview noch nicht am Ende. Der Entwickler hat ein Season-System ins Spiel gebaut und möchte etwa jedes halbe Jahr eine neue Season mit Balance-Updates und vielleicht neuen Items veröffentlichen. In dem Spiel würden etwa schon 3 neue Items ausreichen, um viele neue Kombinationsmöglichkeiten zu erschaffen. Auch ein DLC soll wohl in Zukunft erscheinen.

Zudem arbeitet er noch an einem anderen Spiel. Die Entwickler-Steamseite zeigt bereits Dwarves: Idle Battles als zukünftigen Release an.

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Dwarves: Glory, Death and Loot ist also ein positives Beispiel für ein kleines Spiel, das vom Early Access profitiert hat und sich damit einen organischen Verkaufsverlauf erarbeitet hat. Auch die sogenannten Friendslop-Games feiern auf Steam regelmäßig Erfolge: Chaotisches Spiel verkauft 500.000 Kopien auf Steam, sorgt für wilde Action mit euren Freunden

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