„Ich fange an, ein wenig pervers zu werden“ – Al Pacino erklärt, warum er die miese Angewohnheit entwickelt hat, in schlechten Filmen mitzuspielen

Al Pacino ist ein legendärer Schauspieler, der in vielen Filmen mitgespielt hat, die als Klassiker und Meisterwerke gelten. Doch er hat auch in vielen schlechten Filmen mitgespielt. In einem Interview erklärte er den Grund.

Wer ist Al Pacino? Al Pacino ist ein legendärer Darsteller, der vor allem für Gangster- und Mafiafilme bekannt ist. Zu seinen größten Filmen gehören Kultfilme wie Scarface, Heat oder die gesamte Der-Pate-Reihe. 2019 arbeitete erneut mit Martin Scorsese zusammen und spielte im Mafia-Film The Irishman mit. Zuletzt konnte man ihn in A Killer’s Memory und House of Gucci sehen. Fast hätte er sogar in Stirb Langsam mitgespielt.

Al Pacino wurde 9-mal für den Oscar nominiert und erhielt einen für seine Rolle in Der Duft der Frau. Doch neben all seinen guten Filmen spielte er auch in wirklich schlechten Produktionen mit. In einem Interview von 2019 verriet er den Grund dafür.

Einer seiner legendärsten Filme ist Der Pate:

Ist zu meiner Herausforderung geworden

Was sagt Al Pacino zu seinen schlechten Filmen? In einem Interview von 2019 mit GQ sprach er zusammen mit Robert De Niro über ihre Karriere. Als die Frage aufkommt, warum die beiden oft Ja zu Rollen sagen, zu denen sie auch Nein sagen könnten, spricht Pacino von einer schlechten Angewohnheit.

Ich glaube, ich fange an, ein wenig pervers zu werden. Ich fange an, Filme zu machen, die nicht wirklich gut sind, und versuche, sie besser zu machen. Und das ist zu meiner Herausforderung geworden.

Al Pacino über seine schlechten Filme (Quelle: gq.com)

Er gehe an die Filme nicht grundsätzlich mit dem Gedanken ran, der Film würde nicht gut werden. Er beschreibt es als Impuls, der dafür sorgt, dass er alles dafür tun will, den Film besser zu machen. Geld ist zwar auch ein Faktor, aber die Challenge treibt ihn dabei an.

Was sagt De Niro zu dem Thema? De Niro hat eine ähnliche Herangehensweise. Manchmal geht es hauptsächlich um Geld, man sage sich aber, dass es Dinge geben wird, die gut sein werden. Er beschreibt auch, dass man nicht immer den Luxus habe, mit Leuten wie Francis Ford Coppola zu arbeiten.

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Zu den schlechtesten Filmen von Al Pacino gehören berüchtigte Filme wie Jack und Jill. Für den Film mit Adam Sandler erhielt er sogar eine Goldene Himbeere. Das ist quasi der Anti-Oscar, der Filme und Schauspieler für unglaublich schlechte Leistung belohnt. Tom Hanks ist auch einer der bekanntesten Schauspieler aller Zeiten und auch er sprach schon über einen seiner schlechtesten Filme: „Jeder war falsch besetzt, besonders ich“: Tom Hanks spricht über einen seiner schlechtesten Filme

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