Während der Rest in WoW gelevelt hat, habe ich mir eine goldene Nase geangelt

WoW-Dämon Cortyn hat einmal mehr die Angel geschwungen, während alle anderen gelevelt haben. Es gab dicke Beute.

Als am vergangenen Freitag der Startschuss in den Early Access der neuen Erweiterung von World of Warcraft fiel, habe ich mich als Erstes in die Quests gestürzt. Ich hatte die Kampagne während der Beta nur zu einem kleinen Teil gespielt, allerdings einen groben Plan, wie ich die Sache angehen will:

Meine Priesterin erledigt nur die Hauptkampagne und Tiefen, um alle Features bis Stufe 80 für den Account freizuschalten.

Die Nebenquests erledige ich dann mit anderen Charakteren, um diese auch noch zu leveln und den Rest der Story zu sehen.

Schatz-Schwärme – Ein Garant für tolle Beute

Aufgrund dieses Planes kam ich nach wenigen Stunden – immerhin ist die Hauptkampagne relativ kurz – im dritten Gebiet an, in Heilsturz (Hallowfall). Da fiel mir zum ersten Mal ein besonderer Fischschwarm auf, nämlich „Geflüster der Tiefe“ („Whispers of the Deep“). Das klang für mich so verdächtig, dass ich gleich meine alte Artefaktangel aus Legion zückte und schauen wollte, was da denn so zu fangen ist.

Diese “Schwärme” mit Kisten und Schrott sollte man sofort angehen – sie enthalten jede Menge tolle Sachen für Sammler.

Gleich der erste Wurf brachte mir eine Packung mit Dunkelmondkarten – der zweite und dritte auch. Das hat mir sofort Dollar-Zeichen in die Augen getrieben und mich an meine Angel-Eskapaden in Dragonflight erinnert.

Immerhin lassen sich die Dunkelmondkarten zu Sets umwandeln, die dann ein starkes Schmuckstück mit Itemlevel 577 ergeben – ziemlich hoch für den Early Access.

Die nächsten sechs Stunden habe ich – neben ein paar kleineren Pausen – ausschließlich mit dem Angeln verbracht und dabei rund 50 Schatz-Schwärme an Land geholt. Ich bin permanent an der Küste von Heilsturz entlang geflogen und habe alle Schwärme geangelt, um wieder Platz für neue zu machen.

Denn angelt man einen Fischschwarm leer, spawnt an anderer Stelle ein neuer. Da ich im Kriegsmodus war und auf meinem Realm ohnehin kaum jemand dort ist, hatte ich auch keine Konkurrenz.

Immer an der Küste auf und ab – und jeden Schwarm leer angeln, damit neue Schatz-Schwärme spawnen können.

Die Ausbeute konnte sich sehen lassen. Denn neben 120 Dunkelmondkarten gab es dabei auch jede Menge (handelbares) Transmog, Buchseiten, die das Angeln meiner Twinks verbessern, und weitere Angel-Aufwertungen, die aber später erst relevant werden.

Im Verkauf haben mir die Karten und das Transmog knapp 500.000 Gold beschert. Ganz davon ab, dass ich die Hunderten Fische, die dabei ebenfalls rumkamen, perfekt für das Skillen meiner Kochkunst verwenden konnte.

Inzwischen ist das Angeln bei einer neuen WoW-Erweiterung für mich zu einem Ritual geworden. Nachdem ich die ersten Stunden „durchgezockt“ habe, widme ich mich gerne dem Angeln, um diesen Beruf möglichst schnell auf maximaler Stufe zu haben. Dabei lässt sich auch ganz entspannt im Gildenchat diskutieren.

Dass dabei jetzt bereits zum zweiten Mal in Folge ein dicker Gold-Bonus für mich heraussprang, ist eine nette Sache – die nur dafür sorgt, dass ich das auch in „Midnight“ wieder genau so machen werde.

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„Nachmachen“ kann man das Ganze übrigens nicht mehr. Aufgrund der verbundenen Auktionshäuser gibt es gegenwärtig so viele Dunkelmondkartensets, dass der Preis für einzelne Sets bereits auf unter 10.000 Gold gefallen ist. Wer allerdings ohnehin vorhat, Angeln noch zu leveln, sollte sich an meiner Route vielleicht ein Beispiel nehmen – denn dann fallen zumindest ein paar zusätzliche Goldmünzen und auch das eine oder andere Transmog-Item ab.

Dieser „kleine“ Abstecher hat zwar dafür gesorgt, dass ich deutlich später als viele meiner Freunde auf Stufe 80 angekommen bin – aber dafür habe ich nun wieder ein nettes Goldpolster und so viel Fisch, dass ich mit dem Verbrauchen kaum nachkomme. Manchmal lohnt es sich eben doch, in WoW vom bekannten Weg abzuweichen und einfach etwas „ganz anderes“ zu machen. Zumindest das war für mich nun ein klarer Vorteil der Early-Access-Version.

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