48 Stunden in Pokémon GO fühlten sich an, als wär es wieder 2016 – So sollte das weltweite Fest auch sein

Einen Vorgeschmack auf das Pokémon GO Fest 2025? Den durfte sich MeinMMO-Autor Max Handwerk schonmal in Paris holen. Dieses Wochenende wurde zur Reise in die Vergangenheit. Und hoffentlich auch in die Zukunft.

Es war heiß, als ich am Donnerstagabend in Paris ankam. Verdammt heiß. Und wie sich später herausstellen sollte, war die laue Abendsonne über der französischen Hauptstadt noch gar nichts im Vergleich zu den Temperaturen, die wir an diesem GO-Fest-Wochenende bekommen würden. 33 Grad zeigte das Thermometer zu den Höhepunkten an. Ziemlich heftig!

Aber warum ist das Wetter beim Zocken so wichtig? Nun, weil tausende Spieler an diesem Wochenende nach Paris kamen, um Pokémon GO im Parc de Sceaux zu spielen. Und das macht man nun mal draußen! Auch ich durfte auf Einladung vom Pokémon GO-Team als Pressevertreter für MeinMMO am Event teilnehmen, um mir einen Eindruck zu machen.

Was passierte beim lokalen GO Fest? Die Inhalte ähnelten weitestgehend dem anstehenden weltweiten GO-Fest-Event. Zacian und Zamazenta bekämpfen, Volcanion fangen, nach Shiny-Versionen von Frospino, dem Zug-Legios oder Event-Pikachu suchen und natürlich verschiedensten Pokémon nachjagen. Im Park waren die Habitate allerdings tatsächlich abgesteckte Lebensräume, zu denen man hingehen konnte, anstatt dass im Stundenwechsel die Spawns rotierten.

Darüber hinaus gab es Dinge wie:

Eine PvP-Arena, in der man gegen andere Trainer spielen konnte

Verschiedenste Deko-Elemente, wie das riesige, aufblasbare Pikachu oder eine kleine Burg

Größere Zelte, in denen man entspannen oder an einer Quiz-Runde teilnehmen konnte

Die „Notable Trainer“-Stände mit verschiedenen Content Creators

Und einiges mehr, wie Meet and Greets mit verschiedenen Pokémon-Maskottchen, Treffen mit den Ladebildschirm-Künstlern und Foto-Spots

Ein echter Star war auch der eigentliche Park, der wirklich schön war. Einziges Problem: Schatten gab es nur an den Rändern, und der war teilweise wirklich dringend nötig. In den heißesten Stunden war es verdammt schwierig, sich durch die Hitze zu bewegen, und auch mein Smartphone machte zeitweise nicht mehr so richtig mit. Aber: Grundsätzlich war das Wetter gut geeignet, um ein paar Pokémon zu fangen, und definitiv besser als Regen. (Außer, als es am Freitag eine Sturmwarnung gab und der Park eine Stunde vor Event-Ende evakuiert wurde).

Aber: Was vor allem in Erinnerung blieb, passierte tatsächlich außerhalb des eigentlichen Spiels. Denn insgesamt fühlte ich mich nicht nur wie an einem anderen Ort, sondern wie in einer anderen Zeit: Wie damals, als Pokémon GO rauskam.

Alle spielen Pokémon, tauschen, kämpfen – Und sind gut gelaunt

Es war wirklich speziell. Während der in etwa 48 Stunden, die ich bis zu meiner Abreise am Samstagabend in Paris mit dem GO Fest verbrachte, sprach ich mit vielen Spielerinnen und Spielern, die dort unterwegs waren. Wo das Auge auch hinschaute, wurden Pokémon gefangen. Da hörte man aufgeregte Jubelschreie, wenn ein seltenes Shiny gefangen wurde, oder konnte hier und da Gesprächsfetzen aufschnappen, in denen sich über das Spiel ausgetauscht wurde.

Man traf Leute, die tauschen wollten, andere, die sich verkleidet hatten, und wieder andere, die gemeinsam raiden wollten. Der schwierigste Kampf im Spiel an diesem Wochenende war ein Zuckerschlecken, weil so viele mitmachten.

Ein bisschen fühlte ich mich an die Release-Zeit des Spiels erinnert. Damals, 2016, sah man draußen überall Gruppen von Menschen, die auf der Pokémon-Jagd waren. Ich konnte damals nur zuschauen, weil mein Handy das Spiel nicht stemmen konnte, aber ich weiß noch genau, wie sich das damals anfühlte. Für einen Sommer beherrschte Pokémon GO die Welt, egal wo man hinkam. Und ich hab diese Zeit, selbst als damals noch Außenstehender, total positiv in Erinnerung.

Auch heute gibt es diese Momente noch, gerade bei größeren Events wie dem GO Fest. Aber die lokale Version hat den Vorteil, dass tatsächlich alle genau dafür da sind. Die schiere Menge an Trainern bekommt man im normalen Alltag leider nicht zusammen. Doch genau das ist es, wann das Spiel glänzt: Wenn man eine Gruppe zusammen hat, die Pokémon GO gemeinsam spielt.

Das wieder mal in Erinnerung gerufen zu bekommen, hat wirklich Spaß gemacht. Das einzige Problem: Diese Events sind nicht unbedingt oft und auch nicht unbedingt in der Nähe. Dieses Live-Event-Gefühl noch stärker ins Spiel zu übertragen – das ist etwas, das ich mir vom Team hinter Pokémon GO wünschen würde.

Im Gespräch mit Michael Steranka erzählte der Director, dass die Vertreter vom neuen Pokémon-GO-Eigentümer Scopley ebenfalls viel Begeisterung für die Live-Events von Pokémon GO zeigen würden, und hier einen noch stärkeren Fokus drauf setzen möchten. Das lässt hoffen, dass mehr in die Richtung kommt – und vielleicht auch mehr in der Nähe. Ich bin gespannt, wie sich das in den kommenden Monaten entwickeln wird.

Zudem wies Steranka auch auf das anstehende 10-jährige Jubiläum des Spiels im kommenden Jahr hin, und darauf, dass dieser zehnte Geburtstag auch mit dem 30-jährigen Jubiläum von Pokémon GO an sich zusammen fallen wird. 2026 soll ein großes Jahr für Pokémon GO werden. Wir sind gespannt, wie das am Ende aussehen wird.

Mehr Infos aus dem Interview findet ihr hier:

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Nun steht erstmal das weltweite Pokémon GO Fest an. Es wird spannend zu sehen sein, ob die globale Variante ebenfalls dafür sorgen wird, dass Spielergruppen aufeinandertreffen und gemeinsam spielen – so, wie es auch 2016 der Fall war. Ihr wollt wissen, was genau beim GO Fest anfällt? Dann schaut in unserer Übersicht vorbei: Pokémon GO Fest 2025 – Alle Infos rund um das Event.

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