Extreme Hitze in Deutschland: Die Lösung könnte etwas sein, das im Süden in fast jedem Haus hängt

In Südeuropa hängen sie in nahezu jedem Haushalt: Deckenventilatoren. Gerade bei der aktuellen Hitzewelle in Deutschland und großen Teilen Europas könnten sie ein unterschätztes Mittel gegen tropische Nächte sein.

Wie heftig trifft die aktuelle Hitzewelle Deutschland wirklich? Laut Tagesschau kämpfen große Teile Deutschlands derzeit mit extremer Hitze – besonders der Süden. In Städten staut sich die Wärme, Tropennächte (Nächte, in der die niedrigste Lufttemperatur nicht unter 20 Grad Celsius sinkt) machen den Schlaf für viele unmöglich. Das Umweltbundesamt warnt vor gesundheitlichen Risiken, vor allem für ältere Menschen und Kinder (via Umweltbundesamt).

Die Hitze belastet nicht nur den Kreislauf, sondern kann auch Medikamente in ihrer Wirkung verändern. Generell bedeutet eine konstant hohe Außentemperatur eine enorme Belastung für den Körper und ist gleichsam eine ernstzunehmende Gefahr, der man nicht nur mit kaltem Wasser begegnen kann.

Abkühlung von der Decke

Was bringen Deckenventilatoren? Wer kennt sie nicht? Der klapprige Deckenventilator, der an der Decke des Hotels irgendwo in Italien langsam seine Kreise dreht und dabei immer so aussieht, als würde er in der nächsten Minute von der Decke fallen.

In Ländern wie Spanien oder Italien gehören Deckenventilatoren zur Standardausstattung. Und das hat gute Gründe: Sie sind leise, sparsam und erzeugen einen kühlenden Luftstrom. Laut 3Djuegos kann dadurch das subjektive Temperaturempfinden in Teilen reguliert werden, sodass sich die Raumtemperatur bis zu zwei Grad niedriger anfühlt, als sie auf dem Thermometer angezeigt wird (via 3Djuegos).

Auch wenn die Geräte die Temperatur also nicht wirklich senken, ist dieser Effekt bei Hitze Gold wert – besonders in deutschen Häusern und Wohnungen, die bisher meist ohne Klimaanlage daherkommen.

Die konkreten Vorteile sind:

Ganzjährig nutzbar: Im Winter können sie sogar Warmluft besser im Raum verteilen.

Geringe Betriebskosten: Im Vergleich zu einer Klimaanlage verbraucht ein Deckenventilator nur rund 2 Cent pro Stunde.

Sanfte Kühlung im Schlaf: Sie arbeiten leise und verursachen keine störende Zugluft wie Standventilatoren.

Nachhaltige Alternative: Keine klimaschädlichen Kältemittel, kein Umbau – ideal zur Nachrüstung.

Was hilft noch? Ein Deckenventilator wirkt am besten, wenn man ihn mit ein paar einfachen Maßnahmen kombiniert. Lüftet morgens früh und abends spät, haltet tagsüber Fenster und Vorhänge geschlossen – so bleibt die Hitze draußen.

Auch Wasser kann in vielerlei Form helfen: Ein feuchtes Tuch vor dem Ventilator wirkt wie eine Mini-Klimaanlage, lauwarme Duschen kühlen den Körper schonender als eiskaltes Wasser. Und schließlich darf man das Naheliegendste nicht vergessen: viel trinken – regelmäßig und auch dann, wenn man keinen Durst verspürt. Alkohol hingegen sollte eher vermieden werden, da er den Kreislauf zusätzlich belastet (via Tagesschau).

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Mit einem Deckenventilator kann sich also in Kombination das Empfinden in den vier Wänden zumindest etwas erträglicher machen. Dennoch ist und bleibt es nun mal heiß. Und Stichwort „heiß“: Kollege Karsten ist mindestens genauso heiß auf das neue MMORPG Chrono Odyssey: Ich war skeptisch, ob Chrono Odyssey begeistern kann, wenn es richtiges Gameplay gibt – Jetzt bin ich noch heißer auf das MMORPG

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