Vin Diesel hat im Laufe seiner Karriere in zahlreichen Action-Filmen mitgespielt. Eine Reihe, die ihm besonders am Herzen liegt, wäre schon nach dem zweiten Teil zu Ende gegangen, hätte sich der Schauspieler nicht stark dafür eingesetzt.
Um welchen Film geht es? Die Riddick-Reihe mit Vin Diesel als Titelheld nahm im Jahr 2000 mit Pitch Black ihren Anfang. Es handelte sich dabei um einen Science-Fiction-Film, der in der Zukunft des Jahres 2676 spielt. Riddick ist ein Schwerverbrecher, der von einem Kopfgeldjäger festgenommen wurde. Nach der Bruchlandung auf einem Wüstenplaneten beginnt der Kampf ums Überleben.
Bei einem Budget von knapp 20 Millionen € spielte der Film weltweit rund 45 Millionen € ein (via boxofficemojo.com). Somit stand einer Fortsetzung nichts im Weg. Diese erschien vier Jahre später und hieß Riddick: Chroniken eines Kriegers.
Das produzierende Studio Universal Pictures nahm für die Fortsetzung wesentlich mehr Geld in die Hand. Laut Box Office Mojo rund 90 Millionen €. Alles in allem spielte der Film am Ende aber nur etwa 98 Millionen € ein. Bedenkt man, dass in Hollywood zusätzlich zum eigentlichen Produktionsbudget nochmal etwa dasselbe fürs Marketing draufgeht, führt das zu einem großen Flop.
Normalerweise wäre an dieser Stelle Schluss für Riddick gewesen. Doch Hauptdarsteller Vin Diesel wollte unbedingt, dass die Geschichte weitererzählt wird – es war nicht das einzige Mal, dass der Schauspieler sich für einen Film einsetzte.
Autoplay
Tausche Autos gegen Aliens
Wie ging es mit Riddick weiter? Nach Teil 2 sollte die Reihe vorläufig enden und das erhoffte, nächste große Science-Fiction-Franchise versandete. Vin Diesel lagen die Figur und die Welt jedoch so sehr am Herzen, dass er einen Deal mit Universal einging.
Das Studio wollte nämlich, dass der Schauspieler zu einer anderen, populären Reihe zurückkehrte: Fast and the Furious. Eigentlich war Vin Diesel nach Teil 1 (2001) bereits ausgestiegen. Im Ableger Tokyo Drift (2006) kehrte er erst für einen Gastauftritt zurück, und im nächsten Teil, Neues Modell. Originalteile (2009), war Diesel wieder als Hauptdarsteller dabei.
Für Universal hat sich das gelohnt, denn Fast and the Furious wurde zu einem der größten Franchises der Welt. Vin Diesel hatte fortan auch einiges mitzureden, etwa wenn es um die Wahl der Schauspieler geht.
Für seine Rückkehr versicherte ihm Universal, dass er einen dritten Riddick-Film drehen konnte. Erst 2013 war es so weit und Riddick: Überleben ist seine Rache kam ins Kino. Das Budget war mit 32 Millionen € wieder deutlich geringer, und das Einspielergebnis konnte sich sehen lassen: Laut Box Office Mojo waren es 84 Millionen €.
Das zeigte, dass das Interesse an Riddick beim Publikum durchaus besteht. Gleichzeitig spielt die Reihe nicht in der obersten Liga der Blockbuster mit und muss ihr Budget dementsprechend in einem gewissen Rahmen halten. Und weil in Hollywood genau hingesehen wird, was wie viel Geld einspielt, und der letzte Teil ein Erfolg war, ist bereits eine weitere Fortsetzung in Arbeit.
Riddick: Furya hat zwar noch kein Release-Datum, bringt jedoch abermals Vin Diesel in der Titelrolle zurück. Zur Story ist bekannt, dass er in seine Heimatwelt zurückkehren wird. Regie führt, ebenso wie bei den drei anderen Teilen, David Twohy.
Es wird spannend zu sehen, wie Riddick: Furya an den Kinokassen abschneidet. Seid ihr Fan der Reihe und freut euch bereits auf die Fortsetzung? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Die Geschichte zeigt, dass Vin Diesel mit seinen Vorhaben Erfolge feiern konnte, aber nicht immer lief in der Karriere des Schauspielers alles glatt: Vin Diesel will seit über 20 Jahren einen historischen Feldherren spielen – Denzel Washington schnappt ihm die Rolle weg
Der Beitrag Vor 21 Jahren erschien ein großer Flop in der Geschichte des Kinos – Die SciFi-Saga überlebte nur dank Fast and the Furious, bald erscheint Teil 4 erschien zuerst auf Mein-MMO.
