Ehemaliger Lead von WoW wollte das Genre der MMORPGs revolutionieren, jetzt droht sein Spiel zu scheitern

Mit Project Ghost wollte der ehemalige WoW-Entwickler Greg „Ghostcrawler“ Street endlich wieder ein innovatives MMORPG aus dem Westen erschaffen. Jetzt droht das Projekt zu scheitern, bevor es überhaupt veröffentlicht wird.

Um welches Projekt geht es? Es geht um „Project Ghost“ vom Studio Fantastic Pixel Castle, das vom ehemaligen WoW-Lead Greg „Ghostcrawler“ Street gegründet worden ist und an dem noch weitere Veteranen wie der ehemalige WoW-Lead Brian Holinka arbeiten.

Das MMORPG wollte neue Innovationen bringen, wie die roten und blauen Zonen, welche die Erkundung für das MMORPG-Genre neu erfinden sollten. Auch die ersten Tester waren hellauf begeistert, doch noch bevor das Spiel veröffentlicht wird, droht es bereits zu scheitern.

Hier könnt ihr Gameplay zu Project Ghost sehen:


Autoplay

Publisher zieht sich zurück

Warum droht das Projekt zu scheitern? In einem neuen Beitrag auf X.com hat der Studiogründer Greg Street bekannt gegeben, dass sich der Publisher NetEase vom Entwicklerstudio getrennt habe. Zwar bedankt der ehemalige WoW-Lead sich für die gute Zusammenarbeit, gleichzeitig sieht er auch eine schwierige Zukunft voraus.

So erklärt er im gleichen Beitrag, dass man dabei sei, einen Publisher und Investor für das MMORPG zu suchen. Gleichzeitig würde man den Mitarbeitern aber raten, sich für andere Stellen zu bewerben. Weiter findet er sehr deutliche Worte:

Wenn wir nicht bald einen Verleger finden, würde das Studio wahrscheinlich schließen, und das gesamte Team, einschließlich der Führungskräfte, wäre davon betroffen.

Greg Street auf X.com

Bereits im August gab es einen Bericht, in dem es hieß, der Publisher hätte dem MMORPG-Studio das Finanzierungspaket gekürzt und das Studio hätte damit begonnen, Kosten einzusparen.

Warum die Einsparungen bei NetEase? Schon im Februar 2025 berichtete MeinMMO von Einsparungen, die den chinesischen Konzern betreffen. So habe man unter anderem bei Marvel Rivals Einsparungen durchgeführt, obwohl das Spiel 2024 einen starken Start hingelegt hatte.

Auch das MMORPG zu Warhammer, das von Branchen-Urgestein Jack Emmert stammt, der unter anderem an Neverwinter Online, Star Trek Online und City of Heroes beteiligt war, musste sich in der Folge neue Geldgeber suchen.

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Falls das Studio rund um Greg Street schließen müsste, wäre dies ein harter Schlag für das MMORPG-Genre im Westen. Das Team um ihn hat viel Erfahrung und im ersten Test bereits gezeigt, dass man Profis überzeugen kann, auch wenn das Spiel noch lange nicht fertig ist: Bekannter YouTuber durfte das neue MMORPG ehemaliger Entwickler von WoW spielen, zieht ungewöhnlichen Vergleich zu Elden Ring

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