Vor 42 Jahren bedankte sich Stephen King dafür, dass ein Film das Ende eines seiner Bücher geändert hatte: „Er hatte noch nie so viele Hass-Nachrichten bekommen“

Kaum ein Autor lieferte Stoff für so viele Filme wie der Horror-Meister Stephen King. Auch wenn er mit manchen Adaptionen nicht zufrieden ist, war er für das Ende eines Horrorfilms sogar dankbar, weil es sich von seinem Buch unterschied.

Um welchen Film geht es? 1981 veröffentlichte Stephen King den Roman Cujo, der bereits 2 Jahre später von Regisseur Lewis Teague verfilmt worden ist. Im Film wird der Bernhardiner Cujo von einer mit Tollwut infizierten Fledermaus gebissen.

Langsam wird der Hund durch die Krankheit wahnsinnig und terrorisiert nicht nur die eigene Familie, sondern die ganze Nachbarschaft einer Vorstadt. Der Film änderte das ursprüngliche Ende des Romans, doch wie die Hauptdarstellerin Dee Wallace, die man auch aus E.T. – Der Außerirdische kennt, in einem Interview jetzt verriet, gefiel das Stephen King sogar .

Eine modernere Stephen-King-Verfilmung findet ihr in The Monkey.

Sogar Stephen King bedankte sich bei den Filmemachern

Was erzählt Dee Wallace zum Ende des Films? In der Romanversion von Cujo stirbt das Kind Tad Trenton, gespielt von Danny Pintauro, am Ende des Buches. Im Film hat man diese Situation geändert. Dort überlebt Tad die Geschehnisse des Films und die Figur von Dee Wallace erledigt Cujo.

In einem Interview mit dem Remind Magazine erklärte die Darstellerin, dass der Regisseur, der Produzent und sie sich gegen das Ende des Romans entschieden haben. Stephen King soll sogar ihren Produzenten angerufen und sich bedankt haben. Dazu sagt sie: Er [Stephen King] hatte noch nie so viele Hass-Nachrichten wegen etwas bekommen wie wegen der Tötung des Kindes am Ende von Cujo.

Wie sieht es bei anderen Verfilmungen aus? Ironischerweise hat Stephen King bei einer der bekanntesten Verfilmungen eine ganz andere Meinung. 2016 erklärte er in einem Interview mit Deadline, dass er kein Fan des Films The Shining ist. Im Film hat er vor allem ein Problem mit der Figur von Jack Torrance, der laut ihm keinen Arc im Film hat.

Im Film fehle ihm die sichtbare Veränderung des Charakters: In dem Buch ist er ein Mann, der mit seinem Verstand kämpft und ihn schließlich verliert. Für mich ist das eine Tragödie. Im Film gibt es keine Tragödie, weil es keine wirkliche Veränderung gibt.

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Auch im Jahr 2025 machen Verfilmungen zu Werken von Stephen King keinen Halt. Allein im Jahr 2025 gibt es mit The Monkey, The Long Walk, The Life of Chuck und The Running Man 4 Filme, die Kurzgeschichten oder Romane vom Autor adaptieren. Mehr zu Horrorfilmen findet ihr hier: 9 Horrorfilme, die sich auch Angsthasen ansehen können

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