2 große YouTuber für Filme lassen kein gutes Haar an Avatar 3: „Wie eine WoW-Erweiterung, die man in 14 Minuten durchgespielt hat“

Die beiden YouTuber Robert Hofmann und David Hain reden in ihrem Podcast „Zwei wie Pech und Schwafel“ über den neuen Film Avatar: Fire and Ash. Sie ziehen dabei einen Vergleich mit World of Warcraft, aber keinen positiven.

Was hat Avatar 3 mit World of Warcraft zu tun? Der dritte Teil der Avatar-Reihe ist frisch in den Kinos gestartet. Die beiden YouTuber konnten den Film bereits sehen und haben ihm eine Wertung von 2,5 von 5 Punkten gegeben.

In Folge 242 ihres Podcasts führen sie an, dass sich der Film wie „ein neues Gebiet und Volk in einem WoW-Addon“ angefühlt hätte. Denn wie in einigen Erweiterungen von WoW ist ein neues Volk, das der Feuer-Na’vi, und ihr Heimatgebiet eingeführt worden.

Allerdings fügt Hain hinzu, dass der DLC bereits nach 14 Minuten durchgespielt sei. Für ihn gäbe es viel zu wenig vom neuen Volk und ihrer Heimat zu sehen. Man hätte genau einen Vulkan, einen nicht identifizierbaren, verbrannten Baum sowie ein wenig Asche gesehen. 

Das neue Feuer-Volk wäre die Hälfte der Zeit gar nicht zu sehen. Es wirke so, als hätte James Cameron kein Interesse an ihnen gehabt.


Autoplay

Film kommt schlechter an als Vorgänger

Was loben die beiden? Kaum etwas. Der Film sei eine 3:17-Stunden-lange Enttäuschung gewesen. Hain hätte sich nach dem Schauen so gefühlt wie ein Sack, aus dem die Luft rausgelassen wurden. Eine der wenigen, positiven Aspekte, die sie nennen, seien die „coolen Bilder“. Doch selbst die kriegen ihr Fett weg.

Was kritisieren sie im Detail? Bei Teil 3 kommt die HFR-Technik zum Einsatz, was für High Frame Rate, also hohe Bildrate steht. Sie beträgt meist 48 Bilder pro Sekunde oder mehr, wobei 24 Bilder pro Sekunde normalerweise der Standard im Kino ist.

Allerdings wirken solche Bilder dann wie eine Telenovela, weil sie so glattgebügelt sind. Die beiden vergleichen es mit Videospiel-Sequenzen wie aus Clair Obscur: Expedition 33.

In Teil 3 gäbe es außerdem immer den gleichen Loop: Jemand geht verloren, wird gefangengenommen und es gibt einen Kampf. Es würden dieselben Konflikte wie aus Teil 2 fortgeführt werden, mit denselben Personen. Eine Eskalation oder Weiterentwicklung, wie bei anderen Film-Trilogien, sei nicht zu erkennen. Zudem hätte das Abtauchen in die Welt, das es noch in Teil 2 gab, gefehlt.

Wie kommt der Film allgemein an? Je nach Wertungsplattform ist das Ranking der Avatar-Filme gemischt. Auf Rotten Tomatoes belegt Avatar 3 mit 68 % Weiterempfehlungen den letzten Platz der 3 Filme bei der Fachpresse. Bei den Kinobesuchern sieht das jedoch schon anders aus: Avatar 1 ist hier am schlechtesten bewertet, mit 82 % Weiterempfehlungen. Avatar 3 kommt auf 91 %.

Auf IMDb sind die Filme alle ähnlich bewertet. Sie schwanken zwischen 7,9 (Avatar 1) und 7,5 (Avatar 2) von 10 möglichen Punkten. Avatar 3 landet mit 7,6 zwischen den beiden Filmen.

Bedenkt, dass sich das Ranking in Zukunft noch ändern kann. Wie die beiden YouTuber andeuten, haben die Avatar-Filme erst nach den Feiertagen ihren großen Aufschwung erlebt.

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