Die Ausrüstung ist einer der wichtigsten Aspekte in Baldur’s Gate 3 und in allen bisherigen Divinity-Spielen. Nun gaben die Entwickler von Larian Studios einen ersten Hinweis darauf, wie sie mit dem Loot im neuen Divinity umgehen.
Der Trailer zu Divinity, dem neuen Spiel der Macher von Baldur’s Gate 3, war eines der Highlights der jüngsten Game Awards. In einem aktuellen AMA (Ask me Anything) auf Reddit geben mehrere Mitglieder des Teams hinter dem Spiel Einblick in den momentanen Entwicklungsstand.
Dazu gehört auch ein Hinweis darauf, wie sie mit dem Thema „Loot“ in Divinity umgehen werden. Da scheint man sich nämlich eher auf das System aus Baldur’s Gate 3 zu stützen, als auf die Variante aus den „Divinity: Original Sin“-Spielen.
Handgemacht statt Zufall hat sich bewährt – So funktioniert Loot im neuen Divinity
Im Rahmen des AMAs auf Reddit meldete sich Nick Pechenin, Head of Design bei Larian, auf eine Frage, die sich um das kommende Loot-System in Divinity drehte.
User „CellistElectrical135“ wollte wissen, ob sich das Loot-System eher am zufallsbasierten System aus den Divinity-Spielen, oder am „handgemachten“ System aus Baldur’s Gate 3 orientieren würde.
Pechenin sagte dazu, dass der Ansatz, alle magischen Items in Baldur’s Gate 3 von Hand zu erstellen und zu platzieren, sich bewährt habe und das etwas sei, das Larian ohnehin schon für Divinity: Original Sin 2 machen wollte.
Autoplay
„Bei der Arbeit an zufälligem Loot für DOS1 und DOS2 haben wir festgestellt, dass vollständig zufälliger Loot oft verwirrend ist. Deshalb haben wir immer mehr Regeln und vorgefertigte Muster hinzugefügt, damit es sich gezielter anfühlt. Letztendlich hat uns die Zufallsgenerierung nicht viel Zeit gespart“, sagt der Head of Design,
Ihr könnt also damit rechnen, dass die meisten magischen Items in Divinity ebenfalls von Hand erstellt und platziert werden. Sollten sich also nach Release besonders spannende Items hervortun, werdet ihr sie voraussichtlich in jedem Durchlauf an den entsprechenden Stellen wiederfinden.
Was bedeutet das konkret? In Baldur’s Gate 3 erhaltet ihr die spannenden, magischen Waffen immer von denselben Quellen. Das Schwert Phalar Aluve beispielsweise ist immer in seinem Schrein im Unterreich, die Immerglüh-Klinge erhaltet ihr immer, wenn ihr Kommandant Zhalk besiegt, die wiederkehrende Klinge findet ihr immer beim Händler im Goblinlager – und so weiter.
In Divinity: Original Sin hingegen konntet ihr nicht gezielt nach Waffen suchen. Diese erschienen zufällig bei verschiedensten Feinden. Das konnte ziemlich mühselig werden, vor allem, da die Waffen auch noch ziemlich stark durch das Scaling betroffen wurden. Eine starke, gerade gesammelte Waffe konnte sich wenige Level später schon wieder deutlich zu schwach anfühlen. In Baldur’s Gate 3 hingegen wechselt man die Waffen tendenziell nicht so oft.
Zudem lässt sich so auch kontrollieren, dass bedeutende Kämpfe auch dazu passenden Loot als Belohnung verteilen. Die bewusste Platzierung von Items gibt auch die Möglichkeit, ihnen eine gewisse Bedeutung zu verleihen.
Dafür fällt aber auch der Überraschungseffekt bei mehreren Durchläufen weg.
Was haltet ihr von dem kommenden Loot-System? Haltet ihr mehr davon, handgemachte Items an festgelegten Plätzen zu finden, oder würdet ihr euch eher über zufälligen Loot freuen? Erzählt es uns in den Kommentaren! Und wenn ihr noch tiefer in das Thema Divinity einsteigen wollt: Hier ist das große MeinMMO-Interview mit Swen Vincke, Game Director und CEO bei Larian Studios.
Der Beitrag Larian gesteht: Zufalls-Loot in der Divinity-Reihe war zu verwirrend – BG3 lieferte die Lösung für das neue Spiel erschien zuerst auf Mein-MMO.
