„Wir kaufen im Grunde alles, was mit Computern zu tun hat“ – Ein Geschäft fleht Gamer an, ihnen ihre gebrauchten PCs zu verkaufen

Aufgrund steigender Hardware-Preise werden viele Gaming‑PCs und -Teile aufgekauft, bevor sie noch teurer werden. Ein Geschäft in Japan wird deswegen verzweifelt und sieht keinen Sinn darin, die Not zu verbergen.

Woran verzweifelt das Geschäft? Ein japanisches Geschäft, das seinen Umsatz mit dem Verkauf von selbst gebauten und einsatzbereiten Gaming-PCs verdient, erkennt, dass es nicht mehr wählerisch sein kann.

Aufgrund der steigenden Preise von Arbeitsspeicher, SSDs und Grafikkarten, entscheiden sich viele Gamer und PC-Enthusiasten dazu, schnell zu handeln. Sie kaufen massenhaft Hardware, bevor die Preise noch weiter steigen können. 

Unternehmen, wie das besagte Geschäft in Japan, machen sich daher auf die Suche nach weiteren möglichen Bezugsquellen. Und sie sind an einem Punkt angekommen, wo sie nicht nur hoffen wollen, sondern aktiv Gamer anflehen, ihnen ihre gebrauchten Computer zu verkaufen.

Geschäft braucht dringend Nachschub, egal wie gut oder schlecht

Wie will das Geschäft an Hardware gelangen? Das Geschäft „Sofmap“ aus Japan sieht sich dazu gezwungen, auf X um Hilfe zu bitten. Mit ihrer Nachricht erklären sie die bittere Wahrheit, mit der sie als Unternehmen konfrontiert sind – sie benötigen alles, was sie kriegen können, egal in welchem Zustand:

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Die verzweifelte Nachricht von Sofmap lautet übersetzt wie folgt:

Die Situation ist derzeit so, dass Gaming-Computer, selbst gebrauchte, in den Lagern Mangelware sind.

Wenn Sie Ihre Geräte durch neue ersetzen möchten, verkaufen Sie Ihren Gaming-Computer bitte an unser Unternehmen. Wir bieten Ihnen recht hohe Kaufpreise. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Gaming-Desktop-PC, einen Laptop oder natürlich auch um einen normalen Computer handelt, der nicht für Spiele genutzt wird. 

Wir kaufen im Grunde alles, was mit Computern zu tun hat.

Kann diese Herangehensweise dem Geschäft helfen? Es ist davon auszugehen, dass die gebrauchten Computer anschließend in Einzelteile zerlegt werden, um dann den Arbeitsspeicher oder Grafikkarten weiterzuverkaufen. 

Ob sich das lohnen wird, ist jedoch schwer zu sagen, da viele Gamer neuere Hardware benötigen, um sich für kommende Spiele vorzubereiten. Das neue Action-Spiel zu James Bond, 007: First Light, hat als Beispiel Systemanforderungen für einen Arbeitsspeicher, der für viele Spieler jedoch kaum zu bezahlen ist.

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Ärger um die Preise von Hardware ist derzeit keine Seltenheit. Allerdings konnte die Erfahrung eines Gamers die bereits angefressene PC-Community noch wütender machen. Dieser erwarb Arbeitsspeicher, dessen Versand sich jedoch verzögerte, um ihm schließlich noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen: Spieler bestellt Arbeitsspeicher: Der Verkäufer verzögert den Versand, nur um wenig später den Preis kräftig zu erhöhen

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