Eigentlich hätte Hytale im Jahr 2021 erscheinen sollen, jetzt erscheint das von vielen als „Minecraft-Killer“ gerühmte Spiel wirklich – nur nicht auf Steam. Dennoch verkauft sich der Titel so gut, dass die Entwickler sich keine Sorgen um die Zukunft machen.
Was ist das für ein Spiel? Hytale ist ein neues Sandbox-RPG, das von Hypixel Studios entwickelt wird. Schon auf den ersten Blick wird klar, dass sich das Team dabei stark an Minecraft orientiert hat – Hytale will aber alles besser machen als sein Vorbild.
In den vergangenen Jahren wurde Hytale daher von vielen als „Minecraft-Killer“ bezeichnet – als das Spiel, das den Klassiker nach all der Zeit, in der er praktisch konkurrenzlos blieb, ablösen könnte. In etwa so, wie es das erste Cities: Skylines mit der SimCity-Reihe getan hat.
Der Ankündigungstrailer zum Spiel erschien bereits im Dezember 2018, der Release war für das Jahr 2021 geplant. Doch es kam alles anders und zwischenzeitlich wurde Hytale sogar eingestellt. Wenige Monate darauf hieß es vom Schöpfer des Spiels: „Hytale ist gerettet“
Hier seht ihr Gameplay aus dem neuen Spiel:
Vorverkäufe sichern die nächsten zwei Jahre, auch ohne Steam
Nun startet Hytale in den Early Access: Am 13. Januar 2026 ist es soweit und das Spiel erscheint wirklich – wenn auch erst einmal nur in einer Early-Access-Fassung. Damit ist die Entwicklung von Hytale immer noch nicht ganz abgeschlossen, Fans können aber immerhin jetzt schon das Spiel zocken und Feedback dazu abgeben.
Wer sich jetzt aber sofort drauflosmachen will, Hytale auf Steam zu kaufen, der wird das Spiel dort nicht finden. Die Entwickler haben sich gegen einen Early-Access-Release auf Steam entschieden. Grund dafür sind Steam-Reviews. Kaufen könnt ihr euch Hytale nur über die offizielle Website des Spiels.
Obwohl Hytale zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf Steam ist und damit nicht so viele Spieler erreicht, wie möglich wäre, scheint die finanzielle Zukunft des Spiels bereits gesichert. Einer der Schöpfer von Hytale, Simon Collins-Laflamme, verkündet stolz auf X (ehemals Twitter), man habe „die Entwicklungskosten für die nächsten zwei Jahre offiziell durch Vorabkäufe gesichert“.
