Neues Zombie-Spiel macht euch zum „Türsteher der Apokalypse“, lässt euch Überlebende mit einem Hammer verprügeln

Vor kurzem ist auf Steam ein neues Zombie-Spiel erschienen, das euch die Apokalypse aus einem anderen Blickwinkel erleben lässt: nicht dem eines knallharten Überlebenskünstlers, sondern dem eines Türstehers – und der hat seine Methoden, um herauszufinden, wer rein darf und wer nicht.

Von welchem Spiel ist die Rede? Gemeint ist Quarantine Zone: The Last Check, das erste Spiel vom Entwickler Brigada Games auf Steam. Devolver Digital fungiert als Publisher. Das Spiel ist ein reines Singleplayer-Game, in dem ihr den Kontrollpunkt einer Stadt während der Zombie-Apokalypse bewacht.

Damit seid ihr quasi „der Türsteher der Endzeit“, wie es Steam-Nutzer TickleMeTao in seiner Review zusammenfasst. Ihr allein entscheidet nämlich, wer in die Stadt darf und wer nicht. Ein grober Fehler könnte allerdings ausreichen und ihr tragt die Seuche ins Innere.

Quarantine Zone: The Last Check ist am 12. Januar 2026 auf Steam erschienen. MeinMMO-Autor Cedric Holmeier hat aber bereits zum Steam Next Fest 2025 die Demo gespielt. In seinem Artikel von damals lest ihr mehr darüber, wie es sich wirklich spielt: Neues Spiel auf Steam bereitet euch perfekt auf die Zombie-Apokalypse vor, wenn ihr in der Verwaltung arbeiten wollt

Hier seht ihr einen Trailer zum Spiel:

Quarantine Zone: The Last Check – Trailer zum neuen Zombie-Spiel auf Steam


Autoplay

Türsteher der Apokalypse mit Chaos-Potenzial

Wie spielt sich Quarantine Zone: The Last Check? Das Gameplay ähnelt im Grunde Spielen wie Papers, Please oder Contraband Police. Eure Hauptaufgabe ist es, Neuankömmlinge medizinischen Checks zu unterziehen, um herauszufinden, ob sie mit dem Zombie-Virus infiziert sind.

Dabei entstehen teils recht lustige Situationen: Wie im Trailer zu sehen, ist eines eurer Werkzeuge etwa ein Hammer. Damit könnt ihr wie gewöhnliche Ärzte die Reflexe von Menschen testen, um zu sehen, ob sie gesund sind.

Die Überlebenden reagieren aber auch passend darauf, wenn ihr sie mit diesem Hammer (sicher nur aus Versehen) am Kopf oder an anderen, naja, empfindlichen Stellen trefft. Insgesamt nimmt sich das Spiel nicht zu ernst, auch wenn die Grundstimmung eine ziemlich düstere ist.

Passt auf, wo ihr mit dem Hammer hinlangt…

Zusätzlich durchsucht ihr die Überlebenden nach gefährlicher Schmuggelware. Gelegentlich dürft ihr sogar selbst auf Zombies schießen: Von einem Turm aus mäht ihr mit einem MG Horden von Untoten nieder, oder ihr knipst sie am Boden einzeln mit einer Pistole weg.

Spaßiges, aber repetitives Gameplay – und wohl einige Bugs

Wie kommt das Spiel derzeit an? Von 777 Reviews (Stand 13. Januar, 14:34 Uhr) sind 76 % positiv. Die größten Dämpfer sind nicht nur das doch repetitive Gameplay, sondern auch die zahlreichen Bugs, die das Spiel zu Release plagen.

Steam-Nutzer karakura_king warnt in einer Review vor einem ernsten Bug, der dafür sorgen kann, dass ihr die Kampagne neustarten müsst. Abgesehen davon ist er aber sehr überzeugt vom Spiel: „10/10, werde Crazy Dave in meiner Basis behalten!“

TickleMeTao schwärmt in seiner Review regelrecht vom Spiel: „Es bringt dich gleichzeitig zum Lachen, in Panik und dazu, deine Moral zu hinterfragen. Wenn du dich schon immer wichtig fühlen wolltest, während du versehentlich eine Katastrophe auslöst, versteht dieses Spiel dich perfekt.“

Für Steam-Nutzer RoyCosta ist die Zahl an Bugs schlicht und ergreifend zu groß. Er schreibt in seiner Review: „Ja, das Spiel macht Spaß, aber die Anzahl an Bugs, denen ich in nur zwei Stunden begegnet bin, ist ein Witz.“ Er meint, das Spiel sei seinen Preis aktuell nicht wert.

Quarantine Zone: The Last Check kostet auf Steam regulär 19,99 Euro, ist bis zum 26. Januar 2026 aber noch im Angebot für 17,99 Euro.

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Während Quarantine Zone: The Last Check erst kürzlich auf Steam erschienen ist, hat sich ein anderes Spiel für seinen Early Access bewusst gegen eine Veröffentlichung auf der Plattform entschieden. Damit geht dem Spiel potenziell viel Reichweite verloren, die Verkaufszahlen bleiben aber dennoch stark. Mehr dazu lest ihr in diesem Artikel: Der „Minecraft-Killer“ startet heute viel zu spät und ohne Steam, verkauft sich trotzdem so gut, dass die nächsten 2 Jahre sicher sind

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