Vor Preissteigerungen bei Komponenten ist ja bekanntlich nach Preissteigerungen bei Komponenten und so kämpft die Technik-Industrie auch dieses Jahr mit steigenden RAM-Preisen. Das liegt unter anderem am aktuellen KI-Aufschwung, welcher vor allem die Preise der Arbeitsspeicher in die Höhe schießen lässt. Auch die Nintendo Switch 2 nutzt natürlich solche Arbeitsspeicher und somit ist deren Entwicklung ebenfalls davon betroffen. Der Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa äußerte sich nun zu den steigenden Preisen und der damit schrumpfenden Gewinnmarge bei der neuen Konsole.
Ganz so einfach ist diese Rechnung laut Furukawa allerdings nicht. Es sei ein komplexes Zusammenspiel zwischen Beschaffungsbedingungen der Komponenten, allerlei Kostensenkungen sowie Wechselkurse und Zölle. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, möchte Nintendo „eine mittel- bis langfristige Verbesserung der Komponentenbeschaffung angehen.“ Hierbei hebt er auch die aktuellen RAM-Preise in den Vordergrund, beteuert aber, dass es aktuell „keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Erträge“ gebe. Nintendo möchte die Marktentwicklung trotzdem genauer beobachten.
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Aber nicht nur die steigenden Preise der Komponenten könnten zu Problemen bei der zu erzielenden Gewinnmarge der Nintendo Switch 2 führen. Auch die heiß diskutierten Zölle durch die USA könnten Auswirkungen auf Nintendos Wirtschaftlichkeit bedeuten. Furukawa erklärt, dass sie die steigenden Zölle als weitere Kosten sehen, welche auf die Preise ausgelagert werden sollen – allerdings nicht nur auf die Preise in den USA. Darüber hinaus erfuhr die Konsole in den USA keine beachtliche Preissteigerung, das Zubehör jedoch schon, wie das Unternehmen damals bekannt gab. Furukawa möchte die Situation auch hier genauer beobachten.
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Was denkt ihr? Könnte die Nintendo Switch 2 in Zukunft teurer werden?
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